1. Der Pakt mit dem Teufel


    Datum: 28.07.2019, Kategorien: 1 auf 1, Autor: Freudenspender

    nicht weiß, wie man solche Verhandlungen führt. Ich war ja in die Amtsgeschäfte meines Vaters nie mit einbezogen worden. Da ist Sorge, ob ich nicht alles noch viel schlimmer mache, als es eh schon ist. Ich könnte Attila ja auch ärgern und dann greift er härter durch, als er ursprünglich wollte. Auch wenn ich das nicht ganz glaube. Da ist aber auch Hoffnung, denn Attila sitzt hier und spricht mit mir. Dabei ist das Klima überhaupt nicht feindselig und auf Konfrontation aus. Im Gegenteil, er scheint recht zugänglich zu sein. Da ist die Zuversicht, dass ich doch eine bessere Lösung finden kann, als sie sonst gekommen wäre. Attila scheint nicht ganz abgeneigt zu sein, doch mit mir zu verhandeln. Und da ist vor allem die Anziehungskraft, die von Attila ausgeht. Ich bin in seiner Gegenwart nervös, nicht nur weil er der gefürchtete Hunnenkönig ist und nicht nur weil ich um das Schicksal meines Volkes und meiner Familie bange. Nein, ich möchte mich ihm einfach nur zu Füßen werfen und brüllen, er solle mit mir machen was er will. Ich bin wirklich zu allem bereit. "Gut, ich will es versuchen. Du hast Dich so für die Deinen eingesetzt, dass dies belohnt werden soll. Sprich mit Deinem Vater, überzeuge ihn, dass es besser für ihn und sein Volk ist, wenn er akzeptiert, unter meiner Herrschaft zu leben und mir zu dienen. Ich lasse ein paar Vertraute da, die ihm zur Seite stehen und darauf achten, dass er in meinem Interesse die Verwaltung des Gebietes führt. Es soll niemand bestraft werden ...
     und es muss niemand in Gefangenschaft gehen. Wäre das eine Lösung, wie Du sie Dir erhofft hast?", bietet er mir an. "Wow, das wäre toll. Echt!", bin ich im ersten Moment völlig überrascht, mir kommen dann aber doch wieder Zweifel, "Ich hoffe ich kann meinen Vater überzeugen. Aber was ist, wenn er sich weigert?" "Dann hatte er seine Chance. Ich habe aber kaum Zweifel, dass er nicht auf Dich hört. Du kannst echt überzeugend sein.", grinst er. "Und was wird aus mir?", frage ich ganz schüchtern. Attila bekommt ein wölfisches Grinsen, er macht mir fast Angst, wenn er mich mit diesem durchdringenden Blick anschaut. Und doch durchströmt die pure Lust meinen Körper und ich bin nicht mehr Herr meiner selbst. Mein Gott, dieser Mann muss eine unglaubliche Willensstärke besitzen, die noch weitaus härter sein muss als Stahl. Ich komme mir in solchen Momenten vor, als stünde ich völlig nackt vor ihm. Nicht nur körperlich gesehen, auch meine Seele scheint offen vor ihm zu liegen. "Was möchtest Du, Ildico?", meint er mit einem warmen, sehr verführerischen Unterton in der Stimme, die so ganz und gar nicht zu seinem Blick passt. "Dich.", antworte ich ohne lange zu zögern. "Das kannst Du haben.", kommt prompt seine Antwort. Erneut schleicht sich ein siegessicheres Lächeln auf seine Lippen. Er macht aber keine Anstalten, meinen Wunsch in die Tat umzusetzen und nimmt vielmehr mit einem eindeutig zufriedenen Gesichtsausdruck sein Fleisch wieder in die Hand und beißt hinein. Dabei fixiert er mich ...
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