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Der Pakt mit dem Teufel
Datum: 28.07.2019, Kategorien: 1 auf 1, Autor: Freudenspender
macht, das ist eine andere Sache.", mache ich abwartend weiter. So gefällt mir das Gespräch wieder. Es geht in die Richtung, die ich mir vorgestellt habe. Nun ja, zuerst wollte ich das Opfer auf mich nehmen, ihm auch sexuell zu Willen zu sein. Damit er auf den Handel eingeht. Aber inzwischen finde ich den Mann wirklich attraktiv und es wäre für mich sicher ein Vergnügen, wenn ich mit ihm zusammen bin. Er wirkt so souverän und männlich. Er wäre genau der Mann, wie ich ihn mir immer gewünscht habe. "Also, Du weißt schon, dass wir Hunnen uns nicht immer an alle Gepflogenheiten halten.", grinst er. "Was soll das schon wieder heißen?", bin ich fast schockiert, dass wir offenbar wieder einen Schritt rückwärts machen. "Ich habe ja auch einen Ruf zu verlieren.", lacht er weiter. "Sei doch bitte einmal ernst. Mit Dir kann man ja nicht vernünftig verhandeln.", beschwere ich mich. "Da bist Du nicht die einzige, die das sagt.", erheitert er sich weiter. In dem Moment wird wieder das Zelt geöffnet und ein Hunne kommt mit einem Teller voller Fleisch herein und stellt ihn auf den Tisch. "Möchtest Du noch Suppe?", erkundigt sich Attila höflich bei mir. "Nein, Danke!", antworte ich etwas genervt. "Danke, Du kannst die Suppe mitnehmen.", meint Attila höflich zum Hunnen, der uns das Fleisch gebracht hat. Dieser nimmt die Suppenschüssel und verschwindet wieder. Attila reicht mir den Teller und bietet mir Fleisch an. "Nimm, was Du möchtest.", fordert er mich auf. Ich nehme zaghaft ein Stück ...
Geflügel. Offenbar wurde das Fleisch erjagt und dann über Feuer gegrillt. Es ist ganz frisch, denn es duftet echt köstlich. Der Bratenduft, der mir dabei in die Nase steigt, bringt meinen Magen wieder zum Knurren. Auch wenn ich wegen der Ungewissheit über die Zukunft immer noch einen Kloß im Bauch habe, beiße ich mit Genuss ab. Attila nimmt sich hingegen ein Stück, das von einem Reh sein könnte. "Was hältst Du von meinem Vorschlag?", frage ich etwas ungeduldig wegen der entstandenen Pause zwischen dem einen und dem anderen Bissen. "Du kannst ja das Essen nicht genießen. Du musst lernen geduldiger zu sein.", ermahnt er mich. "Du weißt genau, um was es für mich geht. Wie soll ich da ruhig und geduldig sein?", protestiere ich fast schon vorwurfsvoll. Attila legt das Stück Fleisch, das er gerade in der Hand hält zurück auf den Teller. Seine Augen fixieren mich sehr eindringlich. Mir wird langsam warm, nein heiß sogar. Mein Gott, ich sitze hier und verhandle mit ihm über die Zukunft meiner Familie und meines Volkes und dabei wünsche ich mir eigentlich nur, dass er mich endlich nimmt und so richtig durchfickt. Einem Mann, der so eindringlich schauen kann, dem muss man ja verfallen. Ich bin echt verwirrt. Im Augenblick weiß ich echt nicht, wo mir der Kopf steht. Unglaublich viele unterschiedliche Gefühle toben in mir. Da ist die Angst etwas falsch zu machen. Ich habe mich ohne jede Erfahrung und ohne lange nachzudenken auf Verhandlungen eingelassen. Da ist Unsicherheit, weil ich gar ...