1. Der Pakt mit dem Teufel


    Datum: 28.07.2019, Kategorien: 1 auf 1, Autor: Freudenspender

    habe bei unserem Zusammentreffen Deinen Mut bewundert, Dich mir in den Weg zu stellen. Jetzt aber musst Du auch beweisen, dass Du nicht nur Mut, sondern auch Ideen hast. Du kannst nicht von mir erwarten, dass ich Dir entgegenkomme, ohne von Dir einen Vorschlag zu hören.", meint Attila und wirkt dabei schon fast verärgert. "Entschuldige.", sage ich kleinlaut. Am liebsten würde ich weinen. Ich will mir nur vor ihm nicht die Blöße geben, jetzt auch noch zu heulen. Aber ich muss mich schon sehr am Riemen reißen, jetzt nicht zu flennen. Ich habe mich bis auf die Knochen blamiert. Und das genau vor ihm. Attila lacht mich gerade aus, wie blöd ich bin. Ich bin ihm auf den Leim gegangen und sogar noch freiwillig hierher gekommen, um mich ficken zu lassen. Wie blöd kann man nur sein? Dabei finde ich ihn wirklich attraktiv, sehr sogar. Er ist ein starker Mann, hat Manieren, behandelt mich bisher recht gut und er hat Macht. Was kann man sich mehr bei einem Mann wünschen. Er ist sicher auch im Bett eine Wucht, kommen mir unanständige Gedanken. Verdammt, Ildico, Du bist nicht da, um nur an Dein Vergnügen zu denken. Das Schicksal Deines ganzen Stammes hängt an Dir, rüge ich mich in Gedanken. Aber auch wenn er anfangs an mir vielleicht noch Interesse gehabt haben sollte, jetzt ist das wohl definitiv weg. Er ärgert sich sicher gerade über mich. Das sehe ich ihm deutlich an. Aber was für einen Vorschlag bitteschön erwartet er denn von mir? Warum soll ich einen Vorschlag machen. Und was für ...
     einen? "Ich verstehe ja, dass Du das Gebiet hier erobern willst und dass das Volk sich Dir unterwerfen soll. Dafür musst Du aber niemanden töten oder zum Sklaven machen.", beginne ich zaghaft. Ich habe noch kein klares Konzept, was ich sagen will und was ich ihm vorschlagen könnte. Vielmehr habe ich einfach so drauflos geplappert, um nicht ganz als die Dumme dazustehen und etwas Zeit zu gewinnen. Aber wie soll ich jetzt die Kurve kriegen? "Nun, da hast Du sicher Recht. Es wäre schön, wenn ich das Gebiet nicht mit aller Härte unterwerfen muss.", zeigt Attila, für mich etwas überraschend, Interesse an dem was ich sage, "Und wie erreichen wir das?" "Wenn mein Vater für Dich als Verwalter vor Ort bleibt?", kommt mir in den Sinn. "Warum sollte er das tun? Und für mich noch viel wichtiger ist die Frage, warum sollte ich ihm vertrauen?", zeigt er immer noch Interesse. "Weil ich mit ihm rede und ihn überzeuge, dass es keinen anderen Ausweg gibt.", lege ich immer noch unsicher nach. "Und Dein Vater hört auf Dich?", meint er skeptisch. "Nun ja, hat er eine andere Wahl? Außerdem hast Du mich als Geisel.", füge ich schüchtern etwas verschmitzt hinzu und schaue ihn abwartend an. "Ich habe Dich als Geisel? Ah so.", meint er erheitert. "Lach mich nicht aus. Ist es nicht das, was Du wolltest?", frage ich fast etwas verärgert. "Na ja, hängt davon ab, was Du unter einer Geisel verstehst.", muss er lachen. "Dir ist schon klar, dass man eine Geisel zu nichts zwingen sollte. Aber was sie freiwillig ...
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