1. Eine heiße Sommerwoche


    Datum: 16.05.2018, Kategorien: Reif, Autor: Achterlaub, Quelle: EroGeschichten

    verunstaltet. Männer laufen auch nicht mit erigiertem Geschlechtsteil herum. Ebenso wenig präsentieren Frauen obszön ihre Brüste. Selbst wenn man mit voyeuristischen Hintergedanken wie ich ins FKK-Bad geht, verliert sich das Interesse dann doch schon nach relativ kurzer Zeit. Schließlich sehen alle Frauen im Grunde genommen gleich aus. Und die Fülle der Eindrücke lässt das allgemeine Interesse schon nach kurzer Zeit verblassen. Nach einem kleinen Rundgang über das Gelände glühte ich vor Hitze und beschloss ein kühlendes Bad im See zu nehmen. Die Kälte des Wassers ist an den Füßen gut zu ertragen. Aber je tiefer es geht, insbesondere, wenn das Wasser die Bauchregion erreicht, desto mehr schaudert der Körper. Und diese innerliche Not macht gesprächig. Mir sind in der Tat nur wenige Personen erinnerlich, die sich ohne Worte ins kühle Wasser stürzen. Dort am Eingangsbereich des Sees wird unentwegt kommuniziert. Mich sprach eine ältere Dame an. Die Rede war von dem herrlichen Sonnentag, dem viel zu kalten Wasser und den Wetter-Erwartungen für die kommenden Tage. Mir tat diese harmlose Konversation gut. Mit der Dame tauschte ich noch manches Mal ein Lächeln aus. Dann endlich war mein Körper so weit vorbereitet und ich konnte losschwimmen. Das Wasser umspülte den ganzen Leib und nahm ihm den Überschuss der sommerlichen Hitze, bis er wieder den Wunsch nach Wärme verspürte. Dann war es Zeit hinauszugehen. Auf meiner Decke habe ich mich zunächst mit Sonnenöl eingerieben, einen ... Schluck Wasser getrunken, und mich dann auf dem Bauch hingestreckt. Ich muss sogar ein wenig geschlafen haben. Als ich aufblickte, sah ich der Dame von vorhin in die Augen. Sie saß direkt neben mir auf einer Liege und aß einen Apfel. Ich muss sagen, ich habe mich über diesen Zufall gefreut. Die Dame war mir sehr sympathisch. Sie hatte nichts Mütterliches an sich. Obwohl sie schon fortgeschrittenen Alters war, zeigte ihre Haut keine tiefen Falten. Sogar ihre Brüste schienen mir ziemlich fest. Sie hingen wohl leicht nach unten, aber die kräftige Warze blickte immer noch gerade aus. Im Schätzen des Alters von Menschen bin ich noch nie besonders gut gewesen. Was mir indes sofort aufgefallen war, waren die deutlich sichtbaren Altersflecken auf ihren immer noch straffen Händen. Das waren nicht die Sommersprossen, die im Übrigen ihren Körper von oben bis unten bedeckten. Das waren in der Tat die alterstypischen Hautveränderungen, wie sie häufig bei Frauen anzutreffen sind. Vornehmlich hieraus schloss ich, dass diese Dame mit etwa Mitte fünfzig doch gut zehn Jahre älter als ich sein müsste. Nach wenigen Wortwechseln stellten wir überrascht fest, dass uns beide der gemeinsame Geburtsort verband. Wir hatten auch nahezu in der gleichen Zeit unsere Heimatstadt verlassen und aus dem selben Grund, der Arbeit wegen. Es ist merkwürdig, aber in der Fremde zählt die landsmannschaftliche Verbundenheit selbst dann, wenn man sonst nie zueinander gekommen wäre. Da werden im Nu Distanzen überwunden und ...
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