1. Auf neuen Wegen 08v18


    Datum: 01.09.2017, Kategorien: BDSM, Autor: bynachtaktiv, Quelle: Literotica

    ===Vorwort _ Es ist an der Zeit, meinen Nachlaß zu ordnen. Aus den verschiedensten Gründen standen meine Geschichten auf unterschiedlichen Seiten mit wechselnden Pseudonymen. Nun möchte ich die Arbeit von Jahren bündeln. Eine Nachbearbeitung findet nur rudimentär statt. Alle Personen in dieser Geschichte sind über 18 Jahre alt. Die ersten beiden Folgen erschienen 2004 nicht unter dem Serien-Titel 'Auf neuen Wegen', sondern als separate Geschichten. Ich nehme sie diesmal mit dazu, weil sie das Kennenlernen der Hauptpersonen erzählen. Die Teile 15 bis 18 sind Erstveröffentlichungen. Die Durchnummerierung ist neu und mit der ursprünglichen Nummerierung nicht mehr vergleichbar. === Auf neuen Wegen [5] Das Wochenende mit Phil Kapitel 1 Der Herbst 2004 war nicht minder turbulent wie der vorangegangene Sommer. Es begann damit, dass ich einen Anruf von meinem Rechtsanwalt, Dr. Schreiber, erhielt. Er wiederum war von Dr. Deutschmann kontaktiert worden, der in einer wichtigen Angelegenheit, die Firma betreffend, eine Entscheidung von mir benötigte. Ich hatte Dr. Deutschmann zwar schon weitreichende Vollmachten zukommen lassen, diese schienen im vorliegenden Fall aber nicht ausreichend zu sein. Nach einigen vorbereitenden Gesprächen mit Dr. Schreiber, bei denen streckenweise auch Yvonne anwesend war, war meine Entscheidung gefallen. Dr. Deutschmann sah nicht gerade erfreut aus, als seine Sekretärin mich in sein Büro geleitete. Trotzdem erhob er sich mit der ihm eigenen Höflichkeit, ...
    begrüßte mich und bot mir einen Platz in einem der gemütlichen Ledersessel an. Nachdem uns seine Sekretärin ein Tablett mit Tee, Kaffee und ein wenig Gebäck gebracht hatte, kam Dr. Deutschmann dann auch schnell auf den Punkt. So wie die Geschäftsleitung momentan geregelt wäre, sei dies kein Zustand für die Zukunft. In der heutigen Zeit wäre Flexibilität oberstes Gebot, und wenn er jedes Mal erst auf meine Entscheidung warten müsse, wäre dies eine nicht akzeptierbare Verzögerung. "Wie Sie wissen habe ich darüber in den letzten Wochen mehrmals mit Dr. Schreiber gesprochen. Und Sie haben natürlich völlig Recht damit, dass der Status Quo so nicht weiter bestehen kann. Aus diesem Grund habe ich Ihnen auch etwas mitgebracht." Inzwischen hatte ich aus meiner Mappe die Papiere genommen, die Dr. Schreiber für mich zusammen gestellt hatte. Dr. Deutschmann überflog die Seiten, sein Gesicht hellte sich immer mehr auf, bis er schließlich mit einem breiten Grinsen sagte: "Sie sind, wenn ich das mal so salopp sagen darf, ein cleveres Mädchen!" Normalerweise springe ich aus dem Hemd wenn mich jemand als sein Mädchen tituliert. In diesem Fall aber, auch mit Hinblick auf den enormen Altersunterschied zwischen uns, nahm ich es einfach mal als Kompliment und lächelte ihn an. "Sie wissen, dass ich zu der Firma gekommen bin, wie die Jungfrau zum Kind. Und ich werde nie in der Lage sein, die Firma so zu leiten wie Sie es jetzt tun. Schon Tante Nuuk sprach diesbezüglich in den höchsten Tönen von Ihnen. ...
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