1. Zwei Schwestern


    Datum: 13.08.2019, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byswriter

    größeren Schaden heraus kommen sollten. Amy funkelte ihn mit bösem Blick an. „Du Schwein. Warum tust du mir das an?" John erwiderte nichts. Amy blickte ihn feindselig an, wandte sich dann aber an ihre Schwester. Mit süffisantem Lächeln erklärte sie: „Er hat dir bestimmt nicht erzählt, dass wir auch zusammen waren." Mary sah aus, als hätte sie der Schlag getroffen. John blieb beinahe das Herz stehen. Jetzt war es heraus. Gleich würde die Hölle losbrechen, wenn Mary erfuhr, dass er mit beiden Schwestern geschlafen hatte. Die Frau, mit der er bis gerade eines der himmlischten Erlebnisse seines Lebens hinter sich gebracht hatte, sah ihn mit verzweifeltem Blick an und fragte: „Ist das wahr?" „Natürlich ist es wahr!", warf Amy ein. „Erst gestern Nacht haben wir es miteinander getrieben. Oder hast du etwa geglaubt, er begehrt nur dich?" „Sag bitte, dass das nicht stimmt", flehte Mary. Sie war den Tränen nah. John erkannte, dass Leugnen zwecklos war. „Es stimmt, aber ..." Bevor er zu einer Erklärung ansetzen konnte, klatschte Marys rechte Hand auf seine linke Wange. John spürte den Schmerz, doch viel schlimmer war der Ausdruck, den er auf Marys Gesicht wahrnahm. Eine Mischung aus Enttäuschung, Wut und Unglaube. Erneut schlug Mary zu und John ließ es geschehen. „Du Schwein! Wie konnte ich mir nur so sehr in dir täuschen?" Dann drehte sie sich um und rannte auf das Wohnhaus zu. Sie schlug die Tür hinter sich geräuschvoll zu. Amy und John hörten etwas zu Bruch gehen. Mary reagierte ...
     ihre Wut an der Einrichtung ab. John suchte Blickkontakt zu Amy. „Bist du jetzt zufrieden? Bist du stolz auf das, was du angerichtet hast?" „Was ich angerichtet habe?", fragte Amy mit empörter Wut. „Du hast mit zwei Frauen gleichzeitig geschlafen und machst mir Vorwürfe ...? Du konntest deinen Schwanz nicht in der Hose lassen und musstest ja unbedingt mit uns beiden ficken ... War ich dir alleine nicht gut genug?" John versuchte, sich zu beruhigen. Er sah ein, dass er es nicht anders verdient hatte. Wie konnte er auch glauben, dass seine Liaison zu beiden Schwestern nicht auffliegen würde? Wenn er Mary liebte und begehrte, hätte er ihrer jüngeren Schwester die kalte Schulter zeigen müssen. Doch er hatte sich auf die Avancen der 18-Jährigen eingelassen und sich genommen, was seine animalischen Triebe eingefordert hatten. Wie war er nur in diese vertrackte Situation geraten? Nun stand er vor dem Scherbenhaufen seines Liebeslebens. Mary würde ihm nie verzeihen. Wie aufs Stichwort flog die Tür auf und Mary eilte mit wutentbranntem Blick auf Amy und John zu. Sie hatte einen Beutel in der Hand und warf ihn John vor die Füße. Sie baute sich vor ihm auf, funkelte ihn finster an und schrie beinahe: „Hier sind Lebensmittel für zwei Tage drin. Nimm sie und verlasse meine Farm ... Sofort! ... Ich will dich nie mehr wiedersehen. Geh dahin, wo du hergekommen bist." Sie legte eine dramaturgische Pause ein. Dann warf sie ihm einen stechenden Blick zu und ergänzte: „Wie kann man sich nur so in ...