1. Der Pakt mit dem Teufel


    Datum: 28.07.2019, Kategorien: 1 auf 1, Autor: Freudenspender

    erwartet, dass sich ihm ausgerechnet eine Frau in den Weg stellt. Das ist auch absolut unüblich und ziemt sich einfach nicht, besonders nicht für ein junges Mädchen, wie mich. Aber was habe ich denn schon zu verlieren. Entweder ich nehme all meinen Mut zusammen, oder ich lande sowieso mit den anderen zusammen in Gefangenschaft. Das bedeutet, wir werden Sklaven der Hunnen und müssen niedrige Arbeiten verrichten. "Mein Täubchen, was willst Du denn? Hat man Dir nicht gesagt, dass sich junge Fräuleins ruhig zu verhalten haben, wenn erwachsene Männer miteinander reden?", wendet er sich durchaus nicht unfreundlich an mich und hat dabei sogar ein belustigtes Grinsen auf den Lippen. "Ich bin nicht Dein Täubchen, ich bin die Tochter des Stammesführers und ich möchte mit Dir verhandeln.", antworte ich entschlossen, auch wenn mich das Reden wirklich allen Mut kostet, den ich aufbringen kann. "Ildico, das ist nicht der Moment.", fährt mich mein Vater erzürnt an. "Lass sie, das würde mich jetzt aber doch interessieren.", antwortet hingegen Attila meinem Vater und fährt dann zu mir gewandt fort, "Du willst mit mir verhandeln? Was hast Du denn zu bieten?" Verdammt, was soll das denn? Bei meinem überstürzten Einschreiten habe ich natürlich die Sache nicht bis zum Ende gedacht. Will er wirklich verhandeln? Ja, die Frage ist dann berechtigt, was habe ich zu bieten. Was kann ich in die Waagschale werfen, was mein Vater nicht kann? "Mich, ich habe mich anzubieten.", antworte ich und bemühe ...
     mich dabei, mir meine Angst weiterhin nicht anmerken zu lassen. "Du hast Dich anzubieten? Aber Dich kann ich nehmen, wie immer es mir passt. Dein Vater hat kapituliert. Ich kann Dich zur Sklavin nehmen.", grinst er mich fast schon überheblich an. "Das kannst Du, ja. Das gebe ich zu. Aber es ist ein Unterschied, wenn Du eine Sklavin hast, die alles gegen ihren Willen machen muss oder eine, die sich bemüht, Dir zu gefallen.", versuche ich ihm Kontra zu geben, wohl wissend, dass meine Verhandlungsposition wirklich nicht die beste ist. "Glaube mir Ildico, ich kenne Mittel und Wege, Dich zu zwingen.", lässt sich Attila auf den Wortwechsel ein und scheint dabei auch noch Spaß daran zu haben. "Das glaube ich Dir gerne. Aber dennoch, es ist immer noch ein Unterschied, ob Dir eine Frau unter Zwang zu Willen ist, oder ob sie sich um Dich bemüht." "Und Du würdest Dich um mich bemühen?", meint er mit einem wölfischen Grinsen. "Wenn wir uns einigen.", schöpfe ich fast schon so etwas wie Hoffnung. "Und welche Erfahrung bringst Du mit?", bohrt er nach. Mein Gott, was soll ich da vor meiner Familie und den engsten Vertrauten meines Vaters auf diese Frage antworten. Ich hätte nie erwartet, dass er eine so unverschämte Frage stellt. Aber Attila scheint es seinerseits darauf angelegt zu haben, mich aus der Fassung zu bringen und mich zu schockieren. Und es macht ihm ganz offensichtlich auch noch einen Heidenspaß. "Keine, ich war noch nie mit einem Mann zusammen. Aber ich bin lernfähig, das ...
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