1. Pfarrhaus 04


    Datum: 03.01.2019, Kategorien: Transen Autor: byGesa

    lesen ist etwas anderes als es erleben. Das machte mir natürlich Angst, denn dieser Pfahl war so steif und gerade auf meinen Hintern gerichtet gewesen, dass ich befürchten musste, er wolle genau das. So gepfählt zu werden - das war eine Horrorvorstellung! Und diese erschreckende Vorstellung wurde auf einmal unheimlich plastisch sichtbar, als er mich nach dem Kuss vor sich hinstellte. Denn sein Phallus hatte sich nicht nur riesig angefühlt -- er war es auch tatsächlich. Jedenfalls für meine Augen, die keinen echten Vergleich kannten. Das war der erste erigierte Penis eines erwachsenen Mannes, den ich in echt zu Gesicht bekam. Was mich dabei so erschreckte, war einmal die Länge und die Farbe der blutroten Eichel, aber noch viel mehr der schiere Durchmesser des ‚Dinges'. Nach meiner Schätzung war der Durchmesser so stark wie drei meiner Daumen nebeneinander -- und dieses Monster war auf meinen hinteren Eingang gerichtet gewesen. Gestern war mir dabei schwarz vor den Augen geworden, als ich mir für eine Sekunde vorstellte, was das bedeuten würde. Manches andere hatte mich ebenfalls verunsichert, wenn auch eigentümlich. Ich hatte nämlich feststellen müssen, dass ich es tatsächlich mochte, durch diesen Mann Engelmädchen genannt zu werden und mir von ihm Komplimente über meine weibliche Kleidung machen zu lassen. Nicht nur das -- inzwischen gefiel es mir, einen Rock für ihn zu tragen. Auch das machte mir Angst. War ich für ihn ein Mädchen? Und als was fühlte ich mich selber? Als ...
     Mädchen war ich in der Ausbildung für Pfarrhaushälterinnen angenommen und als hübsch befunden worden, im Chor als junger Mann war ich eher der kleine Pummelige gewesen, der nicht so ganz männlich war. War es da ein Wunder, dass mir das weibliche Image mehr lag? Was sollte aber daraus auf längere Sicht werden? Bis jetzt hatte ich immer angenommen, dass ich nur passiv abwarten müsste, bis meine Mutter befreit war und ich damit auch von meinem Auftrag und von meiner weiblichen Rolle als Haushälterin befreit war. Nun stellte sich heraus, dass dieses Abwarten alles andere als einfach war. Das Verkleiden und Auftreten als Pfarrhaushälterin war ja schon eine Herausforderung, aber was sollte ich nun machen, jetzt wo er mich geküsst hatte? Übers Knie gelegt zu werden, war ja nichts Neues -- aber geküsst zu werden, hatte ich nicht erwartet. Ich hatte keine Ahnung, wie ich mich nun verhalten sollte. Ich stand auf und fühlte mich sofort eigenartig in dem Nachthemd, wo ich im Gegensatz zu den Kursus keine Unterwäsche trug. Das würde ich sofort ändern! In dem Moment kam der Pater hinein. Er war bester Laune und lächelte mich an, als er mich begrüßte: „Na, ist der schlafende Engel endlich aufgewacht? Alles gut mit dem Kopf -- kein Kopfweh? Ich habe schon Tee gemacht. Können wir gleich in der Küche trinken. Komm, gib mir Deine Hand!" Er ergriff meine Hand -- und ich ließ es geschehen. Er lächelte und zog mich zu sich heran, beugte sich etwas herab und gab mir einen Kuss. Ich war zu perplex, um ...
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