1. Mitsuki 8v8


    Datum: 08.10.2017, Kategorien: Lesben Sex Autor: bynachtaktiv

    an. Peter hatte ein markantes Gesicht, seine Hautfarbe zeugte von langen Spaziergängen an der frischen Luft, sein Blick war offen und gerade heraus, sein volles, lockiges Haar schimmerte silbern und um den Hals trug er ein dünnes Lederband mit zwei Ringen daran. Sakura glaubte Eheringe darin zu erkennen. Die Wirtin hatte inzwischen zwei Gläser auf den Tisch gestellt, und Peter entkorkte die Flasche mit einem Taschenmesser, das er aus seiner Hosentasche geholt hatte. "Und sie sind wirklich Schriftsteller?", fragte Mitsuki, während Peter ihr einschenkte. "Das ist richtig", antwortete er und füllte Sakuras Glas. Dann hob er sein Bier und prostete den Beiden zu. "Und was schreiben Sie so?", fragte Mitsuki neugierig. "Kriminalromane." "Ich lese eigentlich sehr viel. Hauptsächlich Krimis. Aber ich glaube nicht, dass ich von Ihnen schon etwas gelesen habe." "Vielleicht doch. Sie müssen wissen, ich veröffentliche nicht unter meinen eigenen Namen." "Und warum nicht? Wenn ich fragen darf" Peter lächelte Mitsuki an. Ihm gefiel ihre forsche Art, deshalb erklärte er: "Das hat damit zu tun, dass ich nebenbei immer noch in meinem alten Beruf arbeite. Fachbücher schreiben und Kriminalromane dazu, das wäre mit ein und demselben Namen nicht gut möglich gewesen." "Und was für Fachbücher schreiben Sie so?" "Nun, eigentlich übersetze ich Fachliteratur und kommentiere nur." Ein breites Grinsen zog über sein Gesicht, als er weiter fuhr: "Vom Japanischen ins Deutsche. Und natürlich auch ...
     umgekehrt." "Wie? Sie sprechen japanisch?", mischte sich Sakura in das Gespräch ein. "Ist es so ungewöhnlich, wenn ein alter Mann wie ich ihre Sprache beherrscht?", fragte Peter auf Japanisch. "Ähm, nein, ja ... Doch ... ", wand sich Sakura. "Doch. Es ist schon ungewöhnlich. Glaube ich jedenfalls." Peter lachte. "Ich gebe Ihnen ja Recht. Es IST ungewöhnlich. Aber so ist es halt." Und dann erzählte er, dass er nach seinem Studium bei einem Verlag eine Stelle als Übersetzter bekam, mehrere Jahre in Japan lebte, und nur so zum Spaß seinen ersten Krimi geschrieben hätte. Der allerdings wäre sofort in die Bestsellerlisten geklettert, und hätte ihm Mut für weitere Bücher gemacht. Mitsuki gähnte herzhaft, entschuldige sich, und stupste Sakura unter dem Tisch mit dem Fuß an. Sakura nickte, und weil die Flasche eh leer war, hoben sie die Runde auf, wünschten allen eine gute Nacht, und gingen hoch auf ihr Zimmer. Sakura wurde wach und griff nach der Armbanduhr, die auf dem wackeligen Nachttisch lag. Zwei Uhr zwanzig. Sie drehte den Kopf zur Seite, und sah im Mondlicht, das den Raum in gespenstisches Licht tauchte, Mitsukis Gesicht. Ihre Augenlider flackerten, ihre Nasenflügel bebten, und auf ihren Lippen lag ein Lächeln. Träum was süßes, dachte Sakura. Eine Weile versuchte sie wieder einzuschlafen, aber dann meldete sich ihre Blase und vorsichtig schwang sie die Beine aus dem Bett. Einen kurzen Moment dachte sie daran etwas überzuziehen, verwarf den Gedanken aber sofort wieder. Trotzdem öffnete ...
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