1. Die Entsendung Teil 03


    Datum: 11.08.2018, Kategorien: Transen Autor: byGesa

    hatte. Es war also nicht komplett unerwartet. Andererseits konnte er einen Teil der Überraschung gut nachvollziehen, denn auch für ihn selber war es eine Überraschung gewesen. In einem verdeckten Auftrag musste man aber mit Überraschung leben können. Was ihn selber jedoch komplett überraschte, war etwas ganz Anderes. Das Auftauchen der Zuneigung zu Daniel/Danielle war wirklich unerwartet. Seit seiner Scheidung hatte er nie wieder das Verlangen verspürt, eine Beziehung einzugehen. War das jetzt noch wahr? Das war an sich ja schon etwas, was ihn überraschte und beunruhigte. Obendrauf kam dann noch die verunsichernde Komponente, dass Daniel/Danielle im Hinblick auf die Geschlechtszugehörigkeit ein unklarer Fall war. Den Gedanken schob er schnell beiseite. Der Auftrag war ja auch noch da. Und in diesem Fall war die Entdeckung, dass eine richtige Stadt gab, ein absoluter Knaller. Das musste Doktor Latter sobald als möglich wissen. Vielleicht würde das sogar den Auftrag insgesamt verändern. Danach ging er selber in die Dusche, damit Danielle genügend Zeit hatte, um sich richtig anzuziehen. Am Vormittag mussten sie unbedingt mehr über die Verwaltung erfahren und erst dann war es sinnvoll, wieder zurück zu gehen und den Doktor Latter zu informieren. In mehrfacher Hinsicht würde es gut sein, wieder in sein Haus zurückkehren zu können. Martin brauchte einmal unbedingt die Meinung von seinem Chef über die Situation mit dieser Stadt -- er war unsicher, was er darüber denken sollte. Dann ...
     musste er auch seine Termine neu organisieren. Die unerwartete Abwesenheit würde es nötig machen, sich die Terminplanung für die nahe Zukunft sauber zu überlegen. Und nicht zuletzt musste er auch seine Haltung zu Daniel in der realen Welt überdenken. War es ein Unterschied, ob der Körper ein Hermaphrodit oder ein männlicher Körper war? 11. DANIEL Der Vormittag war schnell verstrichen. Es gab tatsächlich eine funktionierende Verwaltung für die Stadt. Wenn das alles tatsächlich eine Simulation sein sollte, dann würde die dahinterstehende Rechenkapazität enorm sein, wirklich enorm! Als Herr Legrand ankündigte, dass wir zu Mittag in unsere reale Welt zurückkehren würden, war ich gleichzeitig erleichtert und besorgt. Dieses Wechseln der Körper war für mich natürlich sehr viel anstrengender als für ihn. Nach dem Wechsel fuhren wir in sein Haus zurück. Aus Rücksicht auf mich wollte er darum bitten, dass die Unterredung mit Dr. Latter in seinem Haus stattfand. Das mit der Rücksicht verstand ich im ersten Moment nicht, bis ein zarter Hinweis von ihm auf meine -- auch in der realen Welt -- nunmehr ziemlich weibliche Erscheinung hinwies. Erst da wurde mir wieder bewusst, welche Änderungen Frau Birger bewirkt hatte. Nicht nur die Umgestaltung meines Gesichtes und meiner nun weitgehend haarlosen Haut, sondern auch die meines Körpers. Die Injektionen für die kleinen, runden Brüsten waren da und die für breitere Hüften und Oberschenkel. Der Penis war versteckt und die Hoden in ihre Kanäle ...
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