1. Der Klavierhocker -- Teil 04


    Datum: 17.03.2018, Kategorien: Transen Autor: byGesa

    sich jeweils nur für Stunden trifft. Sie vermutete, dass eine sich erfolgreich in der Öffentlichkeit behauptende Danielle noch empfänglicher wäre für eine längerfristige Verführung. Dazu musste Danielle mit weiblichem Schmuck ausgestattet werden und in von Danielle selbst ausgesuchter Intimwäsche bekleidet sein, damit Danielle ganz ‚femme' war. 21 Daniel Ich hörte die Tür klappen und gedämpfte Motorengeräusche, als ich erst mit den beiden letzten Fingernägeln zugange war. Ich würde mich mehr sputen müssen. Als ich fertig war, verließ ich das Haus. Das war schon nicht einfach mit dem Vertrauen. Ich besaß keine Hausschlüssel. Um meine eigene Kleidung wieder zu erhalten, musste ich auf Lady Tanja setzen. Die Straße entlang zu gehen, brachte meinen Pulsschlag so hoch, dass ich regelrecht den Pulsschlag an meinem Hals spüren konnte. Als aber keine auffälligen Blicke von den Passanten auf dem Weg kamen, beruhigte ich mich etwas. Mein Herz hämmerte immer noch, aber nicht mehr in dem Maße, das mir unwohl dabei war. Ich ging nun die Hauptstraße entlang. Ich fand das Restaurant mit seinem Parkplatz. Ich blickte mich um, konnte Lady Tanja aber nicht erblicken. Dann sprach mich ein Mann im dunkelgrauen Anzug mit einer makellosen Seidenkrawatte an, der gerade eben erst aus einem Jaguar E ausgestiegen war. Im ersten Moment war ich geschockt, aber dann erkannte ich ihre Stimme, die nach ‚Danielle' rief. Ich starrte sie überrascht an. Wieso hatte sie einen Herrenanzug an? Was sollte das ...
     denn? Ohne ein Wort zu sagen, nahm sie mich an die Hand und zog mich in das elegante, kleine Juweliergeschäft ‚Meyer -- Juwelier und Uhrmacher' neben dem Gasthof. Erst dort drinnen sprach sie die ersten Worte -- und das auch nur zu dem beflissen uns begrüßenden Juwelier: „Guten Tag, mein Herr. Ich hätte gerne hübsche Ohrringe für meine Freundin. Was können Sie uns anbieten?" Wenn Lady Tanja auf einmal zwei Köpfe gehabt hätte, dann hätte ich nicht verblüffter ausschauen können. Sie lächelte über meine Überraschung und beugte sich dann herüber, um mich vor dem Juwelier zu küssen und in ihre Arme zu nehmen. Ich fühlte, wie sich alles um mich drehte. Oh mein Gott, gleich würde der Juwelier die Augenbrauen hochziehen und sich dabei denken, was für ein affektierter Transvestit ich doch war. Ohrringe!! Was hatte sie damit vor? Sie sah mich auffordernd an. Ihre Gesichtszüge waren ernst, ohne auch nur die leiseste Spur eines scherzvollen Ausdrucks. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Das konnte sie doch nicht ernst meinen, oder? „Sie ist mitunter etwas schüchtern. Aber sie hat mir sogar versprochen, dass sie für mich auch Ohrringe tragen will. Hübsche Ohrringe mit blaugrünen Topas-Steinen, die zu ihren Augen passen und einen dezenten Kontrast zu ihrer blonden Frisur ergeben. Nicht wahr, du hast doch auf das Bild mit diesen hübschen Ohrringen gedeutet, Liebste?" Natürlich hatte ich das und nickte unwillkürlich. Aber ich hatte das doch nicht so gemeint. Sie nahm mich wieder in die Arme ...
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