1. Rosalie - Das Tagebuch


    Datum: 18.11.2017, Kategorien: Fetisch Reif Autor: MuschiimPelz

    Kisten entgegen, die ihr nicht bekannt vorkamen. Darum rief sie Michael.„Was ist das?“ wollte sie neugierig wissen.„Oh mein Gott!“ staunte der jetzt nicht schlecht. „Das müssen die alten Tagebücher meiner Großmutter sein! Ich erkenne es an den Kisten. Ich hab sie immer wieder hin und hergeräumt. Aber ich wollte sie auch nicht entsorgen.“„Hast Du sie jemals gelesen?“ wollte Rosalie wissen.„Nein! Entweder keine Zeit, keine Lust oder schlichtweg vergessen!“„Darf ich sie lesen?“ wollte Rosalie neugierig wissen.„Wenn Du unbedingt willst! Aber vernachlässige den Rest nicht, insbesondere mich nicht! Ich kenn Dich!“ ermahnte er seine Frau.„Michael, ich möchte einfach nur mehr über Deine Familie erfahren und über Dich!“„Wenn es Dir so wichtig ist! Ich hab kein Problem damit, solange Du halt das andere nicht vernachlässigst! Ich bring Dir gern die Kisten ins Gartenhäuschen. Dort kannst Du Dich gern zurück ziehen und ich kann Dich auch hin und wieder besuchen.“ willigte Michael ein und brachte die Kisten weg.Danach ging es wieder an die Arbeit und mit viel Liebe richtete Rosalie die alte Wickelkommode wieder her. Auch die restlichen Räume nahmen Gestalt an. Dabei vergaß sie ein wenig die alten Tagebücher. Doch irgendwann stolperte sie regelrecht darüber.Da fiel es ihr wieder ein und sie nahm sich vor, noch an diesem Abend ins Häuschen bei einem Glas Wein zurück zu ziehen und darin zu lesen. Sie wollte mehr über Michael wissen. Eigentlich kannte sie nur seine Exfrau und die Kinder. ...
     Sonst keinen. Er sprach nie über seine Familie.Michael war eh noch im Büro an diesem Abend, die Kinder im Bett, Maximilian räumte noch, und so konnte Rosalie sich ins Gartenhäuschen zurückziehen. Sie zündete sich ein paar Kerzen an, öffnete sich eine Flasche Wein, legte ein paar ihrer Lieblingsfelldecken in den großen Sessel, der hier eigentlich hauptsächlich für Michael war. Dann öffnete sie eine der Kisten. Tatsächlich befanden sich die Tagebücher darin, die Michael erwähnt hatte.Die Tagebücher der Großmutter„Ich heiße Lisette. Wir haben das Jahr 1915 und es ist März, Frühjahr. Eigentlich ein Grund zur Freude. Aber wir haben Krieg. Auch Vater haben sie geholt, um gegen Deutschland zu kämpfen. Er schon eine Zeit weg und viele denken, dass er nicht wiederkommen wird. Ich hasse diesen Krieg! Alles ist anders! Alle haben Angst! Nachts kann man kaum noch schlafen, wegen der Bomben und Flieger. Um damit umzugehen, habe ich beschlossen, Tagebuch zu schreiben. Ich hoffe, dass wir überleben werden. Ich hoffe, dass Papa bald wiederkommt! Er fehlt mir so sehr! Überall Soldaten! Schlimm! Hier bei uns in der Provence in Frankreich war es einst so schön. Ich habe es immer geliebt, mit Mama in die Lavendelfelder zu gehen. Jetzt ist alles anders. Wir dürfen nicht mehr. Man hat Angst, dass sich darin Bomben oder Soldaten befinden.“So fängt das erste Tagebuch an. Sie schreibt in den ersten zwei Büchern hauptsächlich über den Krieg und das was sie damit erlebt. Dann eines Tages ein großer ...
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