1. Die Wege der Bösartigkeiten 02


    Datum: 14.08.2019, Kategorien: Erotische Verbindungen Autor: byCaballero1234

    größer als ihre Mutter aber gleichsam schlank und zierlich gebaut. Trotz ihrer Jugend strahlte sie so unverfälschte Weiblichkeit aus, dass Thomas Madclife die Augen nicht von der Rundung ihres Pos und den stattlichen Brüsten nehmen konnte, deren kurvige Umrisse sich unter einem schlichten Leinenkleid abzeichneten. „Ich freue mich außerordentlich sie als Gäste auf meinem Gut begrüßen zu dürfen!" sagte er und hauchte zuletzt auch einen Kuss auf Anna-Sienas feingliedrige Hand. „Ich hoffe, sie hatten eine angenehme Fahrt! Diese Hitze ist wahrlich kein Vergnügen! Im Inneren meines Hauses herrschen angenehme Temperaturen, also folgen sie mir bitte eilig!" Thomas Madclife bemerkte die aufmerksamen Blicke seiner Gäste, das Interesse, das seinem großzügig gestalteten Anwesen galt. Er bat die Frauen höflich durch das Eingangstor wobei sein Augenmerk den runden Hinterteilen, langen Beinen und schlanken Hälsen in gleicher Weise galt, wie die Drei es seinem offenkundigen Reichtum entgegenbrachten. „Ich darf ihnen im Salon ein Glas Sherry servieren!" Lächelnd bot er den Damen Plätze an, öffnete eine Flasche Palo cortado und füllte die Gläser. Unruhiges Seufzen ertönte und er konnte vor allem bei Karen Vascara ein gehörige Portion Nervosität und Ungeduld ausmachen. „So lässt es sich doch leichter über Geschäfte sprechen!" meinte er, stieß mit jeder einzeln an, schenkte Karen ein zauberhaftes Lächeln, bewunderte Livs schönen Mund und glotzte Anna-Siena schmunzelnd in den Ausschnitt. „Sie ...
     kennen mein Angebot, Mylord!" begann Karen sofort. Sie umfasste ihr Glas mit beiden Händen, als wolle sie so das Zittern der Finger ein wenig in den Griff bekommen. „Sie haben meine Bücher bereits geprüft?" „Das habe ich in der Tat!" Er sagte nur diesen einen Satz und ließ den Blick dann von einer zur anderen schweifen. Jetzt hingen auch die Augen der beiden Töchtern gespannt auf seinen Lippen, während deren Mutter tief Luft holte. Sie schlug die Beine übereinander und wippte mit einem Fuss. Thomas Madclife studierte erst die schlanke Wade und sah ihr anschließend direkt ins Gesicht. „Sie sprachen von einem Angebot, Mylady!" meinte er dann. „In eurer Situation würde ich es eher als Anliegen bezeichnen!" Abermals hielt er inne und betrachtete das nervöse Zucken von Karen Vascaras rotem Mund. „Diese Zahlen sind - vorsichtig ausgedrückt - eine Katastrophe! Wenn wir das Wetter dieses Sommers betrachten, dann ist überdies mir massiven Ernteausfällen zu kalkulieren. Der Fluss hat im Unterlauf mehrfach die Felder überschwemmt, Sturm und Hagel haben ihr übriges getan! Ich sehe also keine Möglichkeit, wie sich die Situation verbessern sollte!" Er zählte all die Dinge auf, die der Countess natürlich bekannt waren und amüsierte sich im Stillen darüber, wie ihre Miene mit jedem seiner Worte immer blasser wurde. „Die Kreditraten sind überfällig und in ein paar Tagen müsst ihr die Gehälter ausbezahlen, ohne über die Mittel dafür zu verfügen!" Countess Karen Vascara starrte zu Boden. Einzig ...
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