1. Zwei Schwestern


    Datum: 13.08.2019, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byswriter

    und danach den See verließ. Sie begab sich zu der Stelle, wo sie ihre Kleidung abgelegt hatte und warf sich ihr Kleid über. Unterwäsche hatte sie nicht getragen. John duckte sich tief in die Büsche und verhielt sich mucksmäuschenstill. Mary machte sich auf den Rückweg und kam keine fünf Meter von ihm entfernt den Weg entlang geschritten. Er hielt den Atem an und betete, dass sie ihn nicht bemerken würde. Sie trällerte erneut ihr Lied und schien gut gelaunt zu sein. Dann war sie außer Sicht geraten und John erlaubte sich, eine gleichmäßige Atmung aufzunehmen. Er war an den See gekommen, um sich in ihm zu erfrischen. Stattdessen hatte er heimlich Mary bei ihrem morgendlichen Bad beobachtet. John schämte sich, da er seine Erregung nicht unter Kontrolle gehabt hatte. Es war Mary gegenüber ungerecht gewesen, da er sich an ihrem Anblick ergötzt und sich dabei befriedigt hatte. Glücklicherweise hatte sie davon nichts mitbekommen. Sollte er die Gelegenheit nutzen und im See baden? Zurück zur Farm wollte er zunächst nicht, aus Angst, der Frau seiner Begierde ungewollt über den Weg zu laufen. Knapp eine Stunde später kam er erschöpft und durchgeschwitzt zur Farm zurück. John hatte sich ein kurzes Bad gegönnt und darauf geachtet, dass sein Verband nicht nass wurde. Er stützte sich mühevoll auf die Krücke und humpelte zur Scheune, als die Tür des Wohnhauses aufschlug und Mary über die Schwelle trat. Ihr Haar war mittlerweile trocken und zu einem Zopf nach hinten gebunden. Sie trug das ...
     gleiche Kleid wie am See und John sah sich mit der Frage konfrontiert, ob sie weiterhin auf Unterwäsche verzichtete. Bei dem Gedanken, dass sich ihre vollen Brüste direkt unter der obersten Stoffschicht befanden, wurde ihm ganz anders. „Wo sind Sie gewesen? Ich habe Ihnen Frühstück bringen wollen." Er konnte ihr unmöglich erzählen, dass er den See aufgesucht hatte. „Ich war spazieren ... Ich wollte die Gegend etwas erkunden." „Übernehmen Sie sich nicht. Sie sind noch lange nicht bei Kräften." „Das habe ich feststellen müssen. Lange Wege kann ich noch nicht gehen." Mary musterte ihn skeptisch. „Sie können mir nach dem Frühstück im Gemüsegarten zur Hand gehen. Die Karotten müssen geerntet werden." „Das mache ich gerne." „Vielleicht sollten Sie sich am Brunnen erfrischen. Sie sind völlig verschwitzt." „Das mache ich", versprach John. „Ich bringe Ihnen gleich das Frühstück in die Scheune", erklärte Mary und drehte sich ohne weitere Worte um und ging in das Haus zurück. John humpelte zum Brunnen und zog sich das Hemd aus. Er wusch sich und tauchte das Hemd in den Eimer mit dem kalten Wasser. Anschließend hängte er es zum Trocknen auf. Mit freiem Oberkörper suchte er seine Bleibe auf und legte sich müde aufs Bett. Nach einer Weile hörte er Schritte und kurz darauf streckte eine blonde Frau den Kopf durch die geöffnete Dachbodenluke. John realisierte enttäuscht, dass es nicht Mary war, die ihm sein Essen vorbeibrachte. Amy ging grinsend auf ihn zu und stellte das Tablett auf einen ...
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