1. Ouvertüre


    Datum: 06.08.2019, Kategorien: Selbstbefriedigung / Spielzeug Autor: bySkeptiker

    Der Grenzer schaute unsere Ausweise gründlich an und verglich unsere Gesichter genau mit den Fotos. Wahrscheinlich wieder so eine Terroristenfahndung! Endlich aber reichte er sie mit einem freundlichen "Bon Voyage" zurück. Ich grinste Sabine an: Wahrscheinlich hätte er die Passbilder noch genauer betrachtet, wenn er gewusst hätte, wie sie entstanden waren: Ausgeschnitten aus viel größeren Bildern, die Sabine und ich gegenseitig von uns gemacht hatten -- halbnackt kniend, uns selbst befriedigend. Zuerst hatte Sabine sich für den neuen Ausweis Automatenbilder geholt. Die waren so hässlich, dass sie damit kaum über die Grenze gekommen wäre -- auf jeden Fall hätte sich jeder Grenzer beim Vergleich des Bildes mit der Realität gedacht: "Bei der Alten kein Wunder, dass der Mann lieber mit seiner hübschen Geliebten in Urlaub fährt!" Die Bilder, die sie dann von einem Fotografen machen ließ, waren nicht so sehr viel besser. Also nahm ich mir die Zeit, selbst welche zu machen. Ich hatte nach langer Überredung gelegentlich Aktbilder von Sabine machen dürfen und sie im eigenen Labor vergrößert. Damals natürlich nur in schwarzweiß. So kam mir bei den Vorbereitungen für die Passbild-Aufnahmen ganz plötzlich die Idee, dass es amüsant sein müsste, wenn die Beamten bei jeder der damals noch vergleichsweise häufigen Grenzkontrollen meine Frau gewissermaßen beim Onanieren sehen würde -- die Vorstellung hatte etwas klammheimlich obszönes. Vielleicht wäre richtiger Sex irgendwie noch besser ...
     gewesen. Doch damals kannten wir noch niemanden, den wir hätten bitten können, die Fotos zu machen. Und mit dem Selbstauslöser wäre es uns kaum gelungen, schnell genug und mit dem nötigen Ernst in Position zu kommen. Außerdem: Vielleicht war das mit dem Onanieren sowieso besser. Schließlich ist "öffentlicher" Sex nicht halb so anstößig wie öffentliche Selbstbefriedigung. Aber bis zur Realisierung war es ein weiter Weg. Es soll ja Paare geben, die es besonders anregend finden, sich gegenseitig beim Onanieren zuzuschauen. Jedenfalls habe ich das in der (pornografischen) Literatur gelesen. Und schon längst hätte ich Sabine gerne einmal dabei zugesehen, wie sie es tat. Aber die tat so etwas eben nicht -- angeblich nicht einmal, wenn sie alleine war. Wir waren seit mehr als zwei Jahren verheiratet und hatten eigentlich keine Geheimnisse voreinander. Ich hatte sie mit viel Zeit, Geduld und Überredung dazu bringen können, einiges jenseits des braven Rein-Raus zu zweit mitzumachen. Unsere Aktbilder waren im Laufe der Zeit freizügiger geworden. Manche waren sogar schon -- jedenfalls nach damaligen Maßstäben -- ein ganz klein wenig pornografisch: Teilweise bekleidet, aber mit bloßem Busen und exponierter Scham; dazu eine provozierende Haltung; eine Banane im Mund oder in der Hand (nein, nicht wo sie vielleicht denken -- das kam erst später). Am meisten liebte ich das Bild, auf dem Sabine mit gespreizten Beinen auf dem Bett liegt. Vom Fußende her aufgenommen. Die begehrte Höhle im ...
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