1. Die schöne Keltin


    Datum: 27.07.2019, Kategorien: Sonstige, Autor: Freudenspender

    zu denken. Sie genossen vielmehr die Unabhängigkeit und konnten doch ihre Sexualität ausleben. Auch wenn die keltischen Frauen ihre Männer in der Regel selbst auswählen durften, war nicht ganz sicher, ob Icaunas Vater Camulos als ihren Bräutigam angenommen hätte. Da standen dann doch die gesellschaftlichen Unterschiede möglicherweise im Weg. Genau konnte man so etwas nicht sagen, denn es hing vor allem davon ab, wie der Vater dazu stand. Um die Zeit zusammen weiterhin ungestört genießen zu können, belasteten sich die beiden einfach nicht mit dieser Sorge. Camulos war der Aufforderung seiner Freundin gefolgt, sie zum Eichenhain zu begleiten. Sie schlenderten durch einen lichten Wald und plauderten über allerlei Dinge. Eines der Themen war Icaunas neues Pferd, das sie von ihrem Vater zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Es ist ein ausgesprochen schönes und kräftiges Tier. In den ersten Tagen, in denen Icauna nun mit ihm trainiert hatte, zeigte es bereits sein Potential. Dazu muss man aber auch sagen, dass Icauna eine ausgesprochen geschickte und gute Reiterin war und somit auch in der Lage war, das Potential des Tieres voll auszuschöpfen. "Neto ist schnell wie der Wind und folgt mir schon aufs Wort.", war Icauna begeistert. "Es ist aber auch ein wirklich toller Hengst. Er ist einer Prinzessin würdig.", meinte Camulos "Gestern sind wir über einen umgestürzten Baum gesprungen. Der waren mindestens eineinhalb Meter hoch. Neto ist ohne zu Zögern drüber gesprungen und da wäre ...
     noch einiges an Luft nach oben gewesen.", freut sich das Mädchen. "Entschuldige, ich muss mal.", unterbrach sie Camulos und verschwand im Wald. Unvermittelt war Icauna allein. Sie hat aber keine Angst und setzt den Weg eben ohne ihren Freund unbeirrt fort. Der musste ein starkes Bedürfnis gehabt haben, um sich so schnell abzusetzen, dachte sie noch bei sich. Da hörte sie plötzlich ein Geräusch, konnte aber nichts sehen. Wird wohl ein Tier gewesen sein, dachte sie, auch wenn sie keines sah. Sie schaute sich zwar aufmerksamer um, ging dann aber weiter auf den Eichenhain zu. Es war ein von den Druiden ausgewählter magischer Platz. Zwischen knorrigen Korkeichen und bizarren Felsen sollten sich hier die Götter aufhalten, so der Volksglaube. Als Icauna hinknien wollte, um den Göttern Obst als Opfergabe darzubringen, sprangen plötzlich drei römische Legionäre hinter einem Busch hervor und umringten die junge Frau. "Schau einer an, was wir hier gefunden haben. Die kleine Schlampe ist ja eine echte Schönheit. Mit Dir werden wir noch einigen Spaß haben.", meinte einer der Legionäre, der offenbar der Anführer des Spähtrupps war. Er gab dem Mann hinter Icauna ein Zeichen und dieser greift mit seinen Armen seitlich von ihr von hinten nach vorne, fuhr zwischen den Ellenbogen und dem Körper des Mädchens durch und hielt sie so fixiert fest. Dabei drückte er mit einem ihren Oberkörper deutlich nach vorne. Icauna hatte dieser Griff völlig überrascht, aber gleich drei Angreifern gegenüber zu ...
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