1. Der Klavierhocker -- Teil 01


    Datum: 11.02.2019, Kategorien: Transen, Autor: byGesa, Quelle: Literotica

    dann gibt es Konsequenzen!" Sie trug diesmal nur einen schwarzen, wadenlangen Rock und eine weiße Bluse und eine Bolerojacke, die sie noch strenger als sonst erschienen ließ. Sie lächelte sehr entspannt, als sie Konsequenzen ankündigte. Ihre gute Laune bei dieser Aussage machte mich nervös. „Ich sicher bin, dass du auch wirst in diesem Fach schnelle Fortschritte machen, wenn ich dich entsprechend motiviere." Ich schüttelte den Kopf, denn da war ich etwas skeptisch bei meinem Talent. Sie lächelte amüsiert, als ob sie dem schon mit Freude entgegensah: „Keine Sorge, früher oder später wirst du haben den nötigen Respekt vor meiner schweren Hand ..." Ich war etwas verunsichert und konnte mit ihren Worten nicht so recht etwas anfangen. Ich wollte sie ja nicht verärgern, aber es wurde mir so langsam unheimlich zumute. Der Unterricht verlief als solcher unspektakulär. Es machte mir so richtig Spaß, sie als Lehrerin zu haben, die offensichtlich sehr kompetent war. Einige der schwierigeren Stücke in meinem Repertoire, die ich bisher beim Üben einfach nicht richtig meistern konnte, brachte sie mir mit einigen Kunstgriffen geschickt bei. Zum Schluss gab sie mir einige Wiederholungsstücke zur nächsten Stunde auf, die ich auch eifrig zu üben versprach. Aber da begannen auch schon wieder ihre Hinweise auf die Folgen mangelnden Übens: „Denke an Konsequenzen, wenn nicht üben!" Im Anschluss an die Nachhilfe in Mathe nach zwei Tagen fand die nächste Klavierstunde statt. Es gab an meinen Übungen ...
    am Anfang nur wenig zu beanstanden. Sie lobte mich sogar. Dann kam das neue Stück, das ich hatte üben sollen. Ich wurde nervös. Sie lächelte amüsiert: „Du hast doch auch sicherlich geübt pflichtbewusst dieses Stück, nicht wahr?" Ich senkte den Kopf etwas, denn so ganz fleißig war ich dabei nicht gewesen, es hatte jedoch bei meiner letzten Übung mit zwei Fehlern geklappt : „Lassen Sie uns an das Klavier gehen, dann sehen wir ja, wie gut ich geübt habe." Ich setzte mich auch gleich an das Klavier und spielte das Stück, das sie letztes Mal mit mir durchgenommen hatte. Ich weiß nicht, woran es lag. War es meine Nervosität oder die Art, wie Frau Petrowa mich kritisch musterte? Jedenfalls machte ich weit mehr Fehler als die anvisierten drei. Noch gestern Abend klang es ganz passabel, nur zwei Stellen waren holprig gewesen, aber diesmal war es sogar in meinen eigenen Ohren stümperhaft. Da konnte sie natürlich nur den Kopf schütteln: „Hast du geübt wirklich? Ich meine Zeit opfere und mein Schüler hält es nicht für nötig ausreichend zu üben?! Ohne Übung ist der Unterricht im wesentlich verschwendeter Aufwand. Für diese Frechheit gibt es Konsequenzen! Meine strenge Ermahnung vom letzten Mal reicht wohl nicht." Danach erhob sie sich ganz langsam und wortlos in ihrem engen Rock, der ihre kräftigen Rundungen so effektvoll unterstrich, von ihrem Stuhl am Klavier. Mein Blick richtete sich unwillkürlich auf ihre weiblichen Reize. Ich glaubte meinen Ohren nicht zu trauen. Das konnte sie doch ...
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