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Weihnachten zu dritt
Datum: 21.10.2017, Kategorien: Sonstige, Autor: Aldebaran66
immer noch über dich. Das Essen ist fertig, wäre schön, wenn du doch noch etwas herrichten würdest!" "Sehr witzig!", sagte Angela nur, als wenn sie das nicht selber wüsste. Also ging sie nach oben und kam erst wieder herunter, als sie sich mehr als gründlich und lange gereinigt hatte. Sollte Heinrich doch warten. Als sie herunterkam, war da aber keine Spur von Ärger über die lange Zeit, den Heinrich saß an dem Esstisch und hatte alles ein wenig beiseite geräumt. Dafür lagen mehrere dicke Aktenordner vor ihm, in denen er aufmerksam hin und her blätterte. Dann sah er Angela und räumte sie weg, wobei sie es schade fand, denn sie hätte zu gerne einen Blick darauf geworfen. Vielleicht stand ja darin, was Henrich eigentlich beruflich machte. Das hatte sie noch nicht herausbekommen. Auf der anderen Seite auch gerecht, den Heinrich wusste auch nichts von ihr. Erzählt hatte sie ihm jedenfalls nichts von Thomas. Nach dem Frühstück, buddelten sie sich weiter durch den Schnee und Heinrich brachte ihr geduldig, die Funktionen des Fahrzeugs bei. Zum Schluss konnte sie den Traktor soweit bedienen, dass sie langsam aber sicher selber weiter buddeln konnte. Sie kamen zwar nicht ganz bis zur Hauptstraße durch, aber sie war zumindest schon in der Ferne zu sehen. Zumindest sagte Heinrich das, denn Angela konnte sie nicht entdecken. Heinrich meinte, dass sie diese sehen könnte, wenn Autos darauf fuhren, aber da wären noch keine. Also war diese noch nicht vollständig geräumt. Zurück fuhr Angela ...
und parkte mit etwas Hilfe selber ein. Später aßen sie noch einen Happen, aber nicht viel, denn Angela wollte nicht aus dem Leim gehen und war Hundemüde. So legte sie sich schon am frühen Abend etwas auf das Sofa, was im Wohnzimmer stand. Die viele frische Luft und die Arbeit hatte sie vollkommen ausgelaugt. Schon wenige Minuten später fielen ihr die Augen zu. Als sie wieder aufwachte, dämmerte es inzwischen, und als sie ihren Oberkörper anhob, konnte sie genau merken, dass sie den Tag lang etwas getan hatte, was ihr Körper nicht kannte. Ihre Muskeln schmerzten. Besonders die Arme und Beine taten weh, aber sie versuchte, sich nichts anmerken zu lassen. Heinrich saß wieder über die Aktenordner gebeugt am Tisch und sah nur einmal auf, als er bemerkte, dass sie sich erhoben hatte. Dann sank sein Kopf wieder in die alte Position zurück. Ab und zu blätterte er dann darin herum. Angela wollte ihn nicht stören und ging zu ihrem Sessel, um es sich dort gemütlich zu machen. Auch wenn sie geschlafen hatte, war sie nach wie vor müde. Dabei glaubte sie, dass sie gar nicht richtig wach wurde. Sie gähnte in einer Tour und es brauchte eine ganze Weile, bis sie einigermaßen klar war. Dazu zwang sie sich, denn sie wollte wissen, wie es weiterging. Sie war gespannt darauf, was noch kommen würde. Wenig später klappte er hörbar seine Ordner zu, brachte sie weg und setzte sich dann wieder neben Angela in seinen Sessel. "Mit dem Buch schon weitergekommen?", fragte er ansatzlos. "Keine Zeit, saß im ...