1. Klassentreffen Teil 11.1


    Datum: 11.11.2018, Kategorien: Transen Autor: yvonne-marie

    einsichtig war. „Was ist mit mir, bekomme ich keinen“: Erstaunt schaute ich Heinz an. Soll ich, oder soll ich nicht. Ich hatte jedoch keine Gelegenheit länger darüber nach zu denken. Heinz stand auf, kam zu mir und küsste mich auf den Mund. Ich war Sprachlos. Heinz küsst einen Mann.„Was schaust du mich so verdutzt an. Darf ich keine Frau küssen“. „Doch, darfst du“. „Na also“.Bevor wir weiter reden konnten, kam der Ober und brachte uns unsere Bestellung. Schweigend aßen wir. „Ich muss auf die Toilette, kommst du mit?“ fragte mich Gabi. Ohne ein Wort stand ich auf, nahm meine Tasche und folgte Gabi. „Ich bin froh, dass die Angelegenheit aus der Welt geschaffen ist“ saget mir Gabi als wir alleine in der Toilette standen. „Ich erst. Aber sag, was ist denn in Heinz gefahren, er küsst mich einfach. Das hat mich schon Überrascht“. „Mich auch. Einfach so eine Frau zu küssen, die er noch nicht so lange kennt, der wird was von mir hören“ sagte sie lachend. Ich verschwand schnell in der Kabine um mich zu erleichtern. „Mist, jetzt habe ich meine Tage bekommen und habe kein Tampon dabei“ hörte ich Gabi sagen. „Soll ich dir aushelfen“. „Was du hast ein Tampon?“. „Ja, ich habe auch manchmal meine Tage“. Ich reichet ihr unter der Trennwand ein Tampon was sie dankend annahm.Als wir vor dem Spiegel in der Toilette standen, meint Gabi: „ Jetzt haben wir schon eine Gemeinsamkeit, nämlich unsere Tage“. Beschwing gingen wir zu unserem Tisch zurück. „Was machst du heute noch?“ Ich werde einen ...
     Schaufenster bummeln machen und dann später Henry abholen, damit wir beide gemeinsam nach Hause fahren können. „Ich habe eine Idee, komm doch anschließend mit zu uns zum Kaffee trinken. Unsere Tochter würde sich bestimmt über einen Besuch freuen“. „Kann ich gerne machen. Ich freu mich deine Tochter endlich kennen zu lernen. Was ich von Anna erfahren habe, ist sie ein nettes Mädel“. „Ja das ist sie“. Der Ober kam und fragte nach ob wir noch etwas wünschten. Wir verneinten jedoch und Heinz verlangte die Rechnung „Il Konto per vervore“ sagte er in einem perfektem italienisch. „Du kannst italienisch?“. Ja, wir haben ein Ferienhaus in der Toskana und um mich mit den Leute dort zu verständigen, haben wir beide italienisch gelernt“. „Toll, Toskana, da wollt ich schon immer mal hin. Leider hat es nur zum Bayerischen Wald gereicht“. „Ich kann dir ja die Bilder zeigen, wenn du willst. Heinz und ich fahren zwei- bis dreimal hin. Es ist eine wundervolle Gegend. Die Leute sind nett und die Landschaft erst, ein Traum“. „Dann lass uns gehen, ich bin auf die Fotos von eurem Ferienhaus gespannt“. Heinz bezahlte und ließ keinen Widerspruch seitens Henry zu. „Ich habe euch eingeladen“.Auf der Straße verabschiedeten wir uns von den Männern und machten uns auf den Weg zu Gabi. Durch Zufall führte uns der Weg an dem Fotografen vorbei, bei dem ich mir die Bilder hatte machen lassen. Er hatte das Schaufenster neu gestaltet und es zeigte einige Bilder von mir. Ich fühlte mich geschmeichelt. „Solche Bilder ...