1. Deus ex machina Teil 08


    Datum: 07.11.2018, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie, Autor: byUnfein, Quelle: Literotica

    Kapitel 12 -- Jungbrunnen Greg erwachte und streckte sich gähnend. Er war noch schlaftrunken und brauchte einen kurzen Augenblick um herauszufinden, dass er sich in seiner Kapitänskajüte befand und offenbar in seinem luxuriösen, venezianischen Himmelbett geschlafen hatte. Ein Blick aus den Fenstern zeigte, dass es beginnender Sonnenaufgang war, aber Zeit war auf einem Raumschiff etwas sehr Relatives. Er erinnerte sich nicht mehr daran, wie er ins Bett gekommen war. Vermutlich hatte Sel ihn nach ihrem Schäferstündchen auf der Krankenstation, als er erschöpft von den Ereignissen des Tages eingeschlafen war, in seine Kajüte getragen. „Guten Morgen, Commander.", erklang auch schon die Stimme des Bordcomputers aus den versteckten Lautsprechern in den Wänden, kurz nachdem er erwacht war. Natürlich überwachte er seine Vitalfunktionen. „Ich hoffe, Sie haben gut geschlafen? Wenn Sie irgendwelche Bedürfnisse haben, was auch immer es sein mag, würde ich mich freuen, Ihnen umgehend zu Diensten zu sein." Greg richtete seinen Oberkörper auf und kratzte die Stoppeln am Kinn. Diese versteckten Zweideutigkeiten waren ja mal wieder allerliebst. Er beschloss dennoch, auf das Spiel einzusteigen. „Welche Bedürfnisse von mir schweben Dir denn da so vor, Sel?" „Kaffee, Tee, ein Frühstück oder Brunch, einen Blowjob oder einen Fick?" „Ja, das dachte ich mir.", brummte er, aber mit einem milden Lächeln auf den Lippen. „Dann fangen wir doch erst einmal mit einem Kaffee und Frühstück an. Ich würde ... gerne beides auf der Brücke einnehmen." „Sehr wohl, Sir. Äh, nur um sicherzugehen ... kein Blowjob?" „Nein." „Auch kein Fick?" „Nope." „Vielleicht in den Arsch?" „Sel!" „Entschuldigung, Sir. Einen Versuch war es wert." „Hmpf." Greg zog sich an, rasierte sich und machte sich auf den Weg zur Brücke. Er war überrascht, dass er Niemanden dort antraf. Und dass es auch noch nicht nach Kaffee roch. „Sel?" „Ja, Sir?" „Ich bin ein wenig verwundert. Wo ist Mae und wo bleibt mein versprochener Kaffee?" „Ich bedaure Sir, aber die mobile Angriffseinheit befindet sich gerade im Labor. Sie braucht noch einen Moment, bis sie das Frühstück bringen kann." „Na, sowas. Jetzt kann ich mich nicht mal mehr auf meinen Computer und meine Androidin verlassen. Zustände sind das hier -- wie bei den Hottentotten." „Hottentotten, Sir? Ich verstehe nicht. Spezifizieren Sie bitte ihre Aussage. Was haben erdstämmige, südafrikanische Angehörige des Khokoi-Volksstammes mit den Zuständen an Bord zu tun?" „Argh! Sel! Das ist eine alte Redewendung. Es heißt, dass es hier keine Ordnung und Disziplin gibt, alles drunter und drüber geht, nichts richtig funktioniert." „Ich verstehe. Ich habe die Bedeutung dessen, was sie ausdrücken wollten, soeben auch in meiner Datenbank für Redewendungen gefunden. Sie ist als stark rassistisch klassifiziert. Sind sie ein Rassist, Sir? Wenn Sie möchten, können wir gerne ein Rollenspiel auf dieser Basis entwickeln. Dann könnten sie mich für nicht oder schlecht geleistete Arbeit ...
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