1. Fremdgehen mit K.O: nach der siebten Runde


    Datum: 04.10.2018, Kategorien: Ehebruch, Autor: Hassels, Quelle: EroGeschichten

    Mein Schädel brummte schlimmer als nach dem Besäufnis bei dem WM-Sieg unserer Jung`s in Brasilien. Der helle Lichtschein erhöhte noch den Druck in meinem Kopf, also verlegte ich mich auf`s Blinzeln um wach zu werden. Schier endlose Güterzüge fuhren durch meinen Kopf und mir war schlecht. Ich reckte und streckte mich, wollte den Suff aus den Kleidern schütteln. Aber trotz aller rituellen Bewegungen hatte ich es wohl zum ersten Mal übertrieben, nur mühsam öffnete ich die Augen ganz. Die Tapete an der Wand war mir fremd, nur ganz langsam richtete ich mich auf, und ich begann mich umzuschauen. Ich war in einer fremden Wohnung, da muss ich aber verdammt voll gewesen sein wenn mich einer der Fußballkumpel mit zu sich genommen hat. Es war die durch das Fenster scheinende Sonne die mich auf meine Uhr schauen ließ. 11:45 war es schon, um 13:00 wollte ich doch mit Sonja zum Trödel gehen. Ich hatte es ihr versprochen. Mit einem Ruck riss ich die Bettdecke weg, jetzt erst merkte ich dass ich vollkommen entkleidet war. Der Blick nach links versetzte mich in neuerliche Schockstarre. Da lag Barbara, die vier Jahre ältere Schwester meiner Frau, nackt. Zumindest gab die Zudecke den unteren Teil ihres Körpers frei. Aus ihrer Scheide hing die Hälfte eines Kondoms heraus und der feuchte Kranz auf dem Laken darunter war nicht zu übersehen. éWas habe ich nur getan?`, überfiel mich die Panik. Fieberhaft suchte ich meine Sachen die im ganzen Schlafzimmer verstreut lagen. Barbara streckte ihre Arme ... und öffnete ihre Augen. Das hämisches Grinsen auf ihrem Gesicht ließ mich erschaudern. "Morgen Benni, solch eine Nacht könnte ich öfter vertragen. Du warst einfach fantastisch!", hauchte sie mir mit einem Siegerlächeln entgegen. Schnell zog ich meine Sachen an, weder Diskussionen über meine Untreue noch den weiteren Anblick von Barbaras immer noch mit dem Kondom behafteten Scheide brauchte ich jetzt. Ich wollte nur noch hier raus. "Entscheide dich bis zur Tagesschau sonst werde ich Sonja die Beweise liefern," hörte ich noch bevor die Wohnungstür hinter mir ins Schloss fiel. Mit dem Taxi wäre ich in knapp zehn Minuten bei Sonja. Aber mir war nicht danach ihr jetzt schon unter die Augen zu treten. Auf dem Weg durch den Stadtpark wollte ich mich sammeln, meine Gehirnzellen wieder in Gang bringen. Wie war es nur dazu gekommen? Meine Versuche den Abend zu rekapitulieren endeten immer wieder bei der siebten Mannschaftsrunde. Wir feierten unseren Sieg wie immer in Ulf`s Eckkneipe, unserem Stammlokal, nachdem wir die Sportschau mit den Samstagsspielen gesehen hatten. Von unserem Spiel am Nachmittag bis zur vermaledeiten siebten Runde hatte ich alles präsent. Aber danach einen kompletten Filmriss. Ich weis nicht wie oft ich das Ganze wie einen Film vor mir ablaufen ließ, aber ein Blick auf die Uhr förderte mein Unwohlsein. Ich merkte wie es kam, der Punkt es zu unterdrücken war schon überschritten. Mit zwei Schritten war ich am Gebüsch und ließ mir den Abend noch einmal durch den Kopf ...
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