1. Mitgefühl - Wie sich die Bilder gleichen


    Datum: 07.02.2018, Kategorien: Romantisch Autor: Hassels

    Vater verlassen kann. Nur wollte ich kein Weichei sein, daher habe ich mich sonst immer an Mama gewandt. Auch wenn du es nicht glaubst, aber ich hab dich ganz doll lieb!", der letzte Satz trieb mir jetzt Tränen in die Augen. "Wie schön dass Du auch so ein Weichei bist!", strich Tim mir jetzt die Tränen weg und gab mir einen Kuss, quasi zur Bestätigung, auf die Wange. "Ja Tim, wir haben mehr gemeinsam als du ahnst!", untermauerte ich das Ganze. "Dann will ich mal die Geschichte fortsetzen, wo war ich stehen geblieben? Ach ja, - also nachdem ich Franka verloren glaubte habe ich mich nur auf meine Ausbildung konzentriert und mich anschließend bei der Bundeswehr für vier Jahre verpflichtet. Da konnte ich dann ganz in Ruhe meinen Meister machen. Und nur dadurch habe ich Franka wiedergefunden. Sie arbeitete in Koblenz im Bundeswehrkrankenhaus als Masseuse. Nach meinem Unfall hatte ich unter anderem Massagen verschrieben bekommen. Beim ersten Termin wurde ich von einem Mann massiert. Ich fragte ob ich beim nächsten mal meinen Workman mitbringen durfte, was bejaht wurde. Also hatte ich zum nächsten Termin schon die Kopfhörer auf und lag auf der Massagebank als die Hände auf meinem Rücken elektrische Impulse auslösten." "Was ist denn ein Workman?", fragte Tim. "Ein Relikt aus den siebziger und achtziger Jahren. Quasi ein X-mal so großer MP-3 Player mit einer eingelegten Kassette. Also wie gesagt hatte ich die Kopfhörer auf als es mich durchzuckte. Ich nahm die Kopfhörer ab und ein ...
     "Franka" kam mir über die Lippen. Den Kopf hatte ich noch nicht ganz gedreht da hauchte sie mir ein "Bernd" entgegen und unsere Münder trafen sich. Wir hatten uns wieder. Nach Dienstschluss holte ich Franka ab und wir gingen zu ihr. Wir erzählten uns gegenseitig wie traurig wir gewesen waren und dass niemand anderes bei uns eine Chance gehabt hatte. Es wurde ein langer Abend und eine kurze Nacht. Die Nacht in der du entstanden bist.", endete meine Geschichte - so dachte ich. "Ich weiß dass es mich nichts angeht, aber Pornos sind für mich nur gefühlloses Rammeln. Was habt ihr denn alles gemacht?", schaute Tim mich jetzt neugierig an. Auf dem Wohnzimmertisch lag das Telefon, ich wählte im Kurzwahlspeicher Franka`s Handynummer und ging mal kurz in die Küche. Geschlagene fünf Minuten brauchte ich um Franka die Lage zu erklären, dann gab sie ihr O.K. "Für mich ist das kein Problem, Tim. Aber ich würde deine Mutter nie hintergehen und habe mir ihr Einverständnis geholt. Sexuelle Handlungen zu beschreiben ist ja gar nicht so schwer. Aber die Emotionen dahinter sind etwas sehr persönliches.", dabei sah ich wieder Tränen in Tim`s Augen. "Ihr seid ganz tolle Eltern, ich habe es ohne dass du etwas erzählt hast wie ein 3D Film vor Augen. Du brauchst gar nicht mehr zu Erzählen. Ich habe mich immer gefragt wie weit man bei der Liebe gehen darf, die Antwort hast du mir gerade gegeben. Solange es beide wollen ist alles erlaubt! Ich weiß gar nicht wie ich dir danken soll!", kam jetzt sogar eine ...