1. Jungfer Mary


    Datum: 14.11.2017, Kategorien: Romantisch Autor: rokoerber

    spannend zu sein in so alten Geschichten zu kramen. Immer mal wieder einen Blick auf das Portrait des so schönen Mädchens Mary zu werfen, konnte ich mir allerdings nicht verkneifen. Irgendwie hatte ich mich in das Bild verguckt - hatte ich mich verliebt? Kurz nach elf ging es dann auf die Zimmer. Ich hatte zwar reichlich Whisky getrunken, ich würde aber doch gut schlafen. Alkohol war mir absolut nichts Unbekanntes. Der Marsch auf meine Suite war lang, von der Halle durch die Flure des Haupthauses und dann noch zwei Stockwerke hoch. Das überbreite Bett war aufgedeckt, zwei Pralinen lagen auf dem Kopfkissen. Ne, die würde den rauchigen Geschmack des edlen Whiskys nur verderben. Ich legte sie auf den Nachttisch, schnappte mir eines meiner Nachthemden und ging ins Bad. Die blöden Nachthemden waren eine Idee von Ma, meiner Mutter. In einem hochherrschaftlichen Schloss müsse ich doch stilgemäß bekleidet sein, wenn ich zu Bett ginge. Und überdies würde ein Nachthemd nicht kneifen. Das letzte Argument fand ich ausschlaggebend. Es waren zum Glück auch eher extra lange T-Shirts, nicht solch doofe Dinger, wie Pa sie trug. Duschen war angesagt, mein linkes Bein war von dem Riesenhund doch ganz schön angesabbert. Endlich im Bett war ich unentschlossen, soll ich gleich schlafen oder noch etwas lesen? Ein Blick auf die Uhr, noch nicht ganz Mitternacht - zu früh zum Schlafen. Da ich mich kannte, hatte ich extra drei Bücher mitgenommen. Der mitgebrachte Roman kam mir schnell langweilig vor; ...
     das dort beschriebene Mädchen schien einfach ein unscheinbares Nichts gegen Mary. Immer wieder drängte sich deren Bild vor mein inneres Auge. Am liebsten wäre ich noch einmal aufgestanden und in die Halle gegangen, um auch die letzte übersehene Kleinigkeit des Bildes in mich aufzunehmen. Ja, Mary, das wäre die erwünschte Freundin, die könnte ich mir auch als Mutter meiner Kinder vorstellen. Alleine der Gedanken daran ließ mich unter mein Nachthemd greifen. Mit einem Mal fand ich es sehr bequem, kein Gummiband, das die Bewegung meiner Hand hemmte. Genussvoll, mit den Gedanken sozusagen in Mary, brachte ich meinen Stolz zu Hochform, genoss es meine Eichel mit den ersten austretenden Tropfen zu verwöhnen. "Mary, oh Mary, komm zu mir, ich brauche dich, ich liebe dich!" Ich befriedige mich im Allgemeinen nur sehr selten selbst, ich mag es mehr mit einer Frau zusammen zu sein. Oh, wie gerne wäre ich es mit Mary. Ich tat etwas langsamer, stellte mir vor, Mary würde meinen Freund in den Mund nehmen, würde mir ganz gemütlich einen blasen. Unwillkürlich schloss ich die Augen und begann genussvoll zu stöhnen. Ich fühlte förmlich ihre Lippen ... ich genoss es. Dass ich allerdings mein Taschentuch vergaß, dafür eine Riesenschweinerei da unten in meinem Nachthemd verursachte, das war nicht geplant. Ich zog es aus und warf es auf den Boden ... *** "Was für ein trostloses Dasein muss ich hier nur fristen. Nicht die kleinste Freude ist mir vergönnt. Womit habe ich das nur verdient", klagte ...
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