1. Zeit fürs Wesentliche


    Datum: 22.08.2019, Kategorien: Sex bei der Arbeit, Autor: Annie Arglos

    Finger ablecken. "Satt, Marta?" "Hungrig, Mats. Sehr hungrig. Gehen wir?" Sie gingen still nebeneinander her, ohne einander zu berühren. "Sehen wir uns wieder, Marta?" "Fragen das üblicherweise nicht die Frauen?" "Nur die jungen, anhänglichen." "Und die jungen, anhänglichen Männer?" Sie zwinkerte ihm zu. "Natürlich sehen wir uns wieder. Morgen um 9 bei der Zeitkompetenz. Seien Sie pünktlich, ich hab zur Einstimmung ein Rollenspiel vorbereitet." Er drehte sich zu ihr, griff sie an den Oberarmen und presste sie gegen die Hauswand. "Sie kleine Schlampe." Bevor sie reagieren konnte, wühlte er ihr seine Zunge in den Mund. Das Gefühl der Überlegenheit vermischte sich mit dem des Ausgeliefertseins und erregte sie. "Ach Mats", sie stellte sich auf die Zehenspitzen, damit sie ihm durchs Haar strubbeln könnte. Früher war sie diejenige gewesen, die die Zeit anhalten wollte und die Gegenwart mit Gedanken an die Zukunft schwarz übermalte. Mit jedem Jahr aber wuchs die Gewissheit, dass es sich für die Gegenwart zu leben lohnte und sie diese auskosten müsse. "Es liegen 750 Kilometer zwischen Freiburg und Hamburg. Zwischen mir und Ihnen." Im Moment lagen nicht einmal ein paar Zentimeter zwischen den beiden. Sie fasste um seinen Hintern, um die Entfernung weiter zu verringern. "Ich muss Ihnen etwas sagen, Marta. Etwas Wichtiges." Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und küsste ihn. Sie wollte nichts von der Art Ich hab zu Hause eine Frau und drei Kinder hören, sondern seine Zunge in ihrem ...
     Mund und seinen Schwanz an ihrem Körper spüren. "Ja, habt ihr denn keine Wohnng?", ereiferte sich eine ältere Spaziergängerin, die sie gar nicht gehört hatten. Sie zog einen Hund hinter sich her. "Wie die jungen Hund! Dass ihr euch nicht schämt's, in dem Alter." Sie kicherten und schämten sich nicht. "Was müssen Sie mir denn Wichtiges sagen?", fragte sie, als ihre Lippen sich wieder voneinander lösten, damit sie atmen konnten. Jetzt überwog doch die Neugierde. "Ich habe gestern gelesen, man hat große, silberne Fortbewegungsmittel mit Flügel erfunden, die in kurzer Zeit große Distanzen überwinden können." Sie mochte seinen Humor und seine Eloquenz. "A propos Wohnung. Zu mir oder zu Ihnen? Es ist kühl hier." "Kein Wunder, dass Ihnen kalt ist, wenn Sie Strumpfhosen mit Löchern anziehen." Als sie ihr Hotelzimmer aufschloss, rieb er sich von hinten an ihr, pustete ihre seinen warmen Atem ins Ohr und presste seinen schönen, großen Schwanz an ihren Hintern. "Nicht. Wenn uns jemand sieht!" In Wahrheit erregte sie der Gedanke. Der Gedanke, dass sie von jemandem aus der Gruppe gesehen wurde, mit einem Mann, der mehr als zehn Jahre jünger war als sie und sie begehrte. Wie junge Hunde fallen sie im Zimmer übereinander her. Reißen einander die Kleider vom Leib, ihre Hände packen fest zu, Fingernägel krallen sich in lockendes Fleisch, Zungen lecken an jedem Quadratzentimeter Haut. Mats wirft sie aufs Bett, Marta trägt nur noch die Strumpfhose mit Loch und ihre Stiefeletten. Sie wechseln kaum ...
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