1. Eine kleine Bitte


    Datum: 01.11.2017, Kategorien: Erstes Mal Autor: bypalkia

    mein Freund ein, dass er zu weit gegangen war, presste aber nur ein kurzes Sorry heraus. Ich schritt zu Stephanie, die immer noch im Sand lag und streckte ihr meine Hand hin. Sie zögerte etwas, nahm sie dann aber an. Ich half ihr auf und sie bedachte mich mit einem Lächeln. „Mach dir nichts draus, Stephanie, nächstes Mal klappt es bestimmt.", munterte sie Lea auf. Dann blickte sie auf die Uhr und verriet, dass sie und ihre Freunde noch etwas unternehmen wollten. Tim gab aber preis, dass die beiden Gruppen im selben Hotel abgestiegen waren. „Vielleicht sieht man sich ja noch!" Mit diesen Worten verschwand Lea, zusammen mit Stephanie und den anderen. Tim war immer noch missmutig wegen der Niederlage, doch nach ein paar Biers war auch dieses Problem behoben. Wir schwammen noch eine Runde und kehrten am Abend ins Hotel zurück. Im Zimmer plauderten wir noch eine Weile, dann vernahm ich das Klingeln meines Handys. Ich suchte danach und stellte fest, dass es immer noch in meinem Koffer lag. Schnell hatte ich es aber zur Hand und erkannte einen unbekannten Anrufer. Erst zögerte ich, das Gespräch anzunehmen, entschied mich dann aber dafür. „Hallo? Ich bin es, Lea.", hörte ich eine Mädchenstimme, die mir vertraut war. „Lea? Mit dir habe ich nicht gerechnet.", gestand ich. „Tut mir leid, ich habe einen deiner Freunde um die Nummer gebeten. Ist doch ok, oder?", hakte sie unsicher nach. Ich nickte, auch wenn se das nicht sehen konnte. „Aber klar doch. Aber warum rufst du mich an?", ...
     interessierte es mich. Lea zögerte etwas, scheinbar war sie unsicher. „Hättest du vielleicht kurz Zeit? Ich bin gerade in der Hotelbar und würde mich über Gesellschaft freuen.", meinte sie. Das überraschte mich nun wirklich. Allerdings positiv. Natürlich sagte ich zu und versprach in 10 Minuten in der Hotelbar aufzuschlagen. Tim verriet ich davon nichts, die Zweisamkeit wollte ich mir nicht vermiesen lassen. Ich traf wie vereinbart in der Hotelbar ein und fand mein Ziel nach wenigen Blicken. Lea saß an einem Tisch und winkte mir zu. Ich schritt näher und setzte ein Lächeln auf. Sie deutete mir mich hinzusetzen und ich folgte der Aufforderung. „Was willst du bestellen?", fragte sie, doch ich wehrte ab. Eine Bestellung konnte ich auch selbst ordern. So kam es, dass wir wenige Minuten später genüsslich einen Cocktail schlürften. „Danke, dass du gekommen bist.", sagte Lea nun. „Kein Problem, hatte immerhin nichts anderes vor. Aber gab es einen bestimmten Grund warum du mich sprechen wolltest?", hakte ich nach. Lea öffnete ihre Lippen um zu antworten, zögerte dann aber. Sie brauchte einen Moment, dann fuhr sie fort. „Also... ehrlich gesagt, würde ich dich gerne um einen Gefallen bitten.", begann sie. Ich runzelte die Stirn und fragte mich, was für ein Gefallen das wohl war. „Also... Stephanie ist doch sehr nett, findest du nicht auch?", wollte sie wissen. Es überraschte mich, dass das Gespräch plötzlich auf ihre Freundin überschwang, nickte aber. „Ja, ist sie, sie ist sehr nett.", ...
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