1. Die Studentin


    Datum: 10.02.2019, Kategorien: Romantisch Autor: plavnik

    miteinander oder schwiegen einfach auch mal zusammen. Ich genoss ihre Gesellschaft, dass wir miteinander reden konnten und uns etwas zu sagen hatten. Irgendwann erwischte ich sie dann dabei, dass sie nachdenklich auf ihrer Unterlippe kaute. Ich stieß sie sanft an und forderte sie auf: "Fragenden Menschen kann geholfen werden." Sie: Er lud mich zu einem Prosecco ein und dann unterhielten wir uns. Mir gefiel seine ruhige Art, diese Ruhe, die er ausstrahlte, die in seinen Worten zu hören war und die er in Gestik und Mimik zum Ausdruck brachte. Ich mochte seine Stimme, die - irgendwie - verdammt erotisch auf mich wirkte. Als er sein Alter nannte, da merkte ich deutlich, dass er auf meine Reaktion wartete. Dabei war mir sein Alter sch...egal! Mir gefiel er als Mensch. Das "Wer" und "Was" interessierte mich nicht die Bohne! Ich hoffte nur, dass er nicht gerade ein Spiel mit mir spielt... und - ich kaute plötzlich auf meiner Lippe - "Bitte, bitte!" nicht in einer Beziehung steckt, als er mich sanft anstieß und sagte, das fragenden Menschen geholfen werden könnte. Er: Sie gab sich einen Ruck, schaute mich ernst an, setzte einmal, zweimal an ... und sagte dann: "Ich würde gerne drei Dinge von dir wissen. Zum einen: spielst du gerade mit mir?" In ihren Augen konnte ich ablesen, welche Antwort sie gerne hören würde. Und weil das auch meine Sichtweise war, antwortete ich ihr: "Nein, im Gegenteil. Ich genieße die Zeit mit dir gerade sehr." Sie schluckte. Ich nickte ihr aufmunternd zu. ...
     "Wartet jemand ... zuhause ... auf dich?", wollte sie dann wissen. "Hej, du gehst aber ran." Ich war nun doch überrascht, musste deshalb schmunzeln und fügte hinzu: "Ich kann dich aber beruhigen: ich bin geschieden und zur Zeit ebenfalls solo!" Sie: "Puh", dachte ich und seufzte. "Er ist frei!!!", schoss es mir jubelnd durch den Kopf. Seine Bestätigung, dass er die Zeit mit mir genoss, hatte ich bereits "überaus wohlwollend" registriert. "Und nun?", überlegte ich meinen nächsten Schritt. Ich wollte ihn unbedingt spüren und seine Nähe genießen. Mir fiel sein Tattoo auf dem Schambein wieder ein. Ich musste grinsen und nahm mir vor, ihn jetzt erst recht zu provozieren. Er: Ihrem tiefen Seufzer zufolge muss das ein großer Stein gewesen sein, der ihr gerade von der Seele fiel. Jetzt aber konnte sie auch wieder grinsen und fragte mich neckisch: "Und was ist das für ein Tattoo bei dir? Ich konnte das Motiv vorhin nicht richtig erkennen." Aha, dachte ich, die junge Dame hat dich also doch ganz schön genau unter die Lupe genommen. Provokant antwortete ich: "Welches meinst du?" "Den Delfin auf dem Po habe ich schon erkannt.", entgegnete sie. "Ich meine das andere, ... das auf dem ... na, über deinem ..." "Ach, du meinst das Tattoo auf dem Schambein?" "Ja, genau das.", bestätigte sie erleichtert. "Das stellt eine Flamme dar.", erklärte ich ihr. "Das würde ich mir gerne mal genauer anschauen. Darf ich?", fügte sie interessiert hinzu. Ich griff demonstrativ zum Bademantel und tat so, als ...
«12...456...11»