1. Pfarrhaus 02


    Datum: 02.12.2018, Kategorien: Transen Autor: byGesa

    einmal kam ich dadurch etwas aus dem Takt. Mir wurde klar, dass der weiche Baumwolle BH wohl nicht die richtige Wahl gewesen war. Aber das konnte ich jetzt nicht mehr ändern. Dann kamen auch noch Streckübungen auf dem Boden mit weit gespreizten Beinen und beginnend mit einem Hinneigen von Armen und Oberkörper erst zu dem rechten Fuß, dann zu dem linken Fuß. Dieses weite Spreizen war ich auch nicht gewohnt und ich war auch leicht nervös, dass man trotz meiner Einlage vielleicht etwas Ungewöhnliches sehen könnte. Katharina war leicht amüsiert, als ich ziemlich am Schnaufen war. Ich gab jedoch nicht auf, auch wenn ich mir von Herzen wünschte, doch lieber Fußballtraining machen zu können. Dann kam rhythmische Gymnastik, wobei die Kursleiterin als Vorturnerin den Takt angab. Zuerst kam ich mir extrem blöd vor, aber dann gewöhnte ich mich so allmählich an die Bewegungen. „Maria, man sieht es Dir an, dass Du nicht viel Sport gemacht hast aber dafür sehen da die Bewegungen eigentlich gar nicht so schlecht aus. Die Turnkleidung steht Dir gut, Mädchen." So langsam aber sicher wurde mir doch warm. So warm, dass ich langsam begann zu schwitzen. Das brachte mich nun in anderer Art zum Schwitzen -- ich wurde nervös im Hinblick auf das sicherlich fällige Duschen. Was sollte ich da machen? Mir wurde für einen Moment heiß und kalt, bis ich eine Lösung gefunden hatte. Ich würde vorgeben, dass ich vorher dringend die Toilette besuchen müsste und mich erst dann duschen, wenn alle anderen durch ...
     waren. Das klappte auch besser, als ich gedacht hatte. Womit ich nicht gerechnet hatte, war das Ausziehen nachher im Zimmer. Auch da fand ich einen Ausweg, als ich zuerst Hemd und Büstenhalter auszog, das Nachthemd überwarf und erst dann die Sporthose runterzog und mir dann schnell einen Schlüpfer anzog mit der Einlage. Das war auch eine gute Idee, denn Katharina kam herüber und umarmte mich nett: „Du bist ein nettes Mädchen, pardon, eine nette junge Frau. Als Pfarrhaushälterin bist Du ja schon bald eine Respektsperson, nicht wahr? War der Priester heute ein sehr ernsthafter Interessent? Es sah nämlich so aus. Für einen Pater, der so selbstbewusst wie er erscheint, ist er noch relativ jung." Natürlich erklärte ich ihr, dass er mein Cousin war. Es tat mir leid, lügen zu müssen, weil sie so nett war, aber es ging nicht anders. Sie lächelte amüsiert, als ich ihr das mit dem Cousin erzählte. „Magst Du ihn, Deinen Cousin? Lass mich Dich ein bisschen warnen, Maria. Das Zusammenleben mit einem Mann ist nicht ohne Versuchungen, weder für Dich noch für ihn." Mehr sagte sie nicht, aber ihre Augen waren nachdenklich geworden. Ich wollte nicht nachfragen, aber ich hatte das Gefühl, dass sie wusste wovon sie redete. Ich wich der Frage einfach aus, aber ich spürte, wie ihr Verständnis für ihren vorherigen Arbeitgeber, denn offensichtlich hatte sie einen gehabt, sie zu dieser Bemerkung veranlasst hatte. Es war absurd, da ich ja selber ein Mann war, aber auf einer merkwürdigen Ebene verstand ...