1. Reitsport Einmal Anders Pt. 02


    Datum: 15.09.2018, Kategorien: Verschiedene Rassen, Autor: byReiter_69, Quelle: Literotica

    Ein eher mittelmäßiger Ägypten-Urlaub war zu Ende und ich war auf dem Weg ins Büro zu meinem ersten Arbeitstag danach. Meine Frau hatte hemmungslos mit dem Chef de Salle (Oberkellner) geflirtet und ich hatte erste Erfolge dabei, meiner Tochter das Schwimmen beizubringen. Ein klärendes Gespräch unter Eheleuten brachte ans Licht, dass meine bessere Hälfte sich nach ihrer ersten großen Liebe zurück sehnte, der sich aber nach langjähriger Partnerschaft als zeugungsunfähig erwiesen hatte. Der Sex mit mir sei „zielführend" gewesen, ihr aber doch eher zu anstrengend, weil sie meine Experimentierfreudigkeit zu „abartig" fände. Und außerdem hätte ich ja eh nicht die Absicht, den Reitsport an den Nagel zu hängen, obwohl ich doch jetzt mal langsam „erwachsen" werden müsste. Normalerweise hätte wohl eine Welt über mir einstürzen müssen, aber erstaunlicher-weise war ich sehr gelassen, weil mir dies eine Entscheidung abnahm, um die ich mich vielleicht gerne gedrückt hätte. Zehn Tage hatte ich über Jenny und mich nachgedacht und mir war klar geworden, dass sich hier zwei gefunden hatten, die sich mehr als nur richtig gut verstanden. Warum lief jetzt gerade Udo Lindenbergs „Hinterm Horizont geht's weiter" im Autoradio? Ich musste schmunzeln. Zurück im Büro klärte ich mit Martina erst mal ab, was in meiner Abwesenheit gelaufen war und wir tranken dazu meinen Lieblingskaffee aus meinem bei einem Auslandsumzug „erschacherten" Kaffee-Vollautomat. Grinsend schob mir Martina aus ihrer ... Schreibtisch-Schublade einen lindgrünen bemalten Briefumschlag rüber: „Du hast übrigens Post von einer gewissen Frau Feiler aus Koblenz, sah mir nicht nach Geschäftsbrief aus -- Ist mir da etwa etwas entgangen? Der Name kommt mir irgendwie bekannt vor..." „Wenn dem so sein sollte, wirst Du die erste sein, die es erfährt!" grinste ich zurück. „Los erzähl!" sagte Martina aber ich winkte erst mal ab. „Ich weiß es selbst nicht genau, aber dass es bei uns zu Hause nicht mehr stimmt, weißt Du mehr als jeder Andere, oder?" „Stimmt, Deine Frau sollte froh sein, was Du hier in den letzten Jahren geschafft hast, mittlerweile nach Hause bringst und wie Du Dich mit Deiner Tochter beschäftigst. Mein Ex war da fauler und der größte Macho dazu." Ich sagte nichts und brachte den Brief in mein Büro, ohne ihn zu öffnen. Dafür wollte ich Ruhe haben. Um 16:00 Uhr ging Martina endlich heim und mit Außendienst-Terminen hatte sie mich freundlicherweise an meinem ersten Tag auch verschont. Also stellte ich den Anrufbeantworter ein und öffnete den Brief: „Mein Geliebter (Hengst), leider war unser Abschied etwas abrupt, aber vielleicht auch besser so. Ohne meinen Sohn Leon wäre das mit Sicherheit anders verlaufen. Als Du weg warst, kam er zu mir und fragte: „Mami, warum weinst Du? Der Mann, der die Hörnchen gebracht hat, war doch nett, oder?" In diesem Moment wusste ich, was ich Dir nicht hatte sagen wollen ... Arbeit in der Apotheke hab ich schon, Kindergarten für die 2 Großen auch, meine Mutter managt tagsüber ...
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