1. Burg Fichtenstein


    Datum: 22.08.2019, Kategorien: BDSM Autor: bychuen01

    der Richter hat meinen Wink verstanden, soll ihr zwanzig Stockhiebe übergezogen werden. Ich habe selten eine Frau erlebt, die so demütig und hingebungsvoll ihre Hiebe hinnahm. Die junge Frau, die ihre Züchtigung als gerechte Strafe akzeptiert, die weder an ihren Fesseln zerrt, noch um Gnade bettelt, beeindruckt mich sehr. Ich habe mich deshalb entschlossen, ihr noch weitere zehn Hiebe überziehen zu lassen. Auch jetzt ist sie weder entrüstet, noch versucht sie sich zu wehren. Geduldig hält sie still, läßt die weitere Bestrafung brav und ergeben über sich ergehen... Leider kann ich im Moment nicht weiterlesen. Die Schrift ist zu undeutlich geworden." Der ältere Herr legte das historische Dokument zur Seite, schaute rüber zu der ihm gegenüber sitzenden junge Dame, die zitternd, ja bebend seinen Worten lauschte. Die junge Frau schien enttäuscht zu sein, weil er nicht weiterlesen konnte. Er hatte Verständnis dafür, doch heute mußte er noch zu seinem Stammtisch. „Liebe Susanne!" Der ältere Herr war aufgestanden, trat zu dem jungen Mädchen, das er so sehr mochte. „Du bist noch ein junges Mädchen, dennoch alt genug Erfahrungen zu sammeln. Ich möchte gleich und ohne Umschweife zur Sache kommen, denn ich werde das Gefühl nicht los, dass du dich nicht nur aus beruflichen Gründen für die historischen Schriften und Abbildungen interessierst." Der ältere Herr machte eine kleine Pause, fixierte Susanne wie die Schlange das Kaninchen. Die leichte, aufkommende Röte ihrer zierlichen Wangen ...
     war dem alten Fuchs nicht entgangen. „Wenn du dich für körperliche Züchtigungen interessierst und darüber mehr erfahren möchtest, so kannst du mich gern zu Hause besuchen. Mein umfangreiches Schriftgut, das ausschließlich erotische Züchtigungen beschreibt, stelle ich dir gerne zur Verfügung. Auch wenn du darüber sprechen möchtest, an mehr denke ich wirklich nicht, kannst du mich zu jeder Zeit aufsuchen oder auch anrufen." Susanne schluckte, doch der Klos blieb im Halse stecken. Unfähig zu antworten, so sehr hatten ihr seine plötzliche Worte zugesetzt, war ihr doch plötzlich klar geworden, dass der ältere Herr sie längst durchschaut hatte, senkte sie verschämt ihr Haupt. Allein der Gedanke, einen Lehrmeister vor sich zu haben, ließ das junge Mädchen erzittern und ihre Knie weich werden. „Damit du mich nicht falsch verstehst, ich bin pensionierter Lehrer und interessiere mich wie du für historische Überlieferungen. Leider muss ich jetzt los, muss mal wieder meinen Stammtisch aufsuchen." Der ältere Herr war aufgestanden und verließ fluchtartig das Archiv. Verlegen, verschämt ertappt worden zu sein, schaute Susanne dem älteren Herrn nach. War ihr anfangs das Gespräch doch sehr peinlich, so wich die Verlegenheit sehr schnell und es machte in ihr so was wie Enttäuschung breit, weil Bernd Schneider sie so plötzlich alleine gelassen hatte. So setzte sie sich wieder, aufgewühlt bis ins Innerste begann sie über die Worte des älteren Herrn nachzudenken. Dabei versuchte sie sich in die ...
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