1. 9 Jahre Feindfahrt 038-046


    Datum: 31.07.2019, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie, Autor: bythealienhuntsman

    essbar, aber kein Genuss. Bei uns allen war in den letzten Tagen viel von unseren Aufgaben liegen geblieben. Wir schleppten unsere müden Knochen nach der Nahrungsaufnahme zu unseren Arbeitsplätzen und versuchten möglichst viel von dem, was zu tun war, hinter uns zu bringen. Wir wollten alle morgen einen möglichst ruhigen, erholsamen Tag erleben. Ich hatte die letzten Nächte uns allen ab neun, bis um Viertel vor Zehn, das Massageprogramm der Anzüge gegönnt. Anna hatte mich gefragt, ob es noch mehr in der Art gab, so war es also eine meiner Aufgaben zu schauen, ob es noch unentdeckte Schätze dieser Art gab. Dazu kam, dass ich zusammen mit Gentiana diverse Wartungen durchziehen musste. Außerdem wollte ich zusammen mit Olivia die Bewaffnung des Schiffes testen. Denn deren Wartung fiel, da es sich auch um Nanotechnik handelte, in meinem Aufgabenbereich. Der Nachmittag war kurz, zu kurz, um wirklich alles zu schaffen was ich mir vorgenommen hatte. Die Recherche für Anna verschob ich nach zwanzig Minuten auf den nächsten Tag, das konnte ich auch vom Bett aus machen. Bei den Wartungsarbeiten musste ich Gentiana zwei Stunden helfen, da sie dadurch wesentlich schneller erledigt waren. Wenn einer die Protokolle oder Checklisten vorlas und der andere es entsprechend umsetzte, ging es nun einmal wesentlich schneller. Eine gute Stunde vor dem Abendessen tauchte Isabella auf. Sie war mit ihren Aufgaben durch und fragte ob sie helfen konnte. Sie übernahm meinen Teil der Aufgabe, so konnte ...
     ich zu Olivia, damit wir den Waffencheck durchführen konnten. Sie hatte die passiven Systeme schon soweit durch geprüft. Die Schaum Bomben, die das gesamte Schiff ummanteln sollten, falls es mit Laser angegriffen wird und die Kevlar-Matten gegen mechanische Angriffe schienen beide voll verfügbar zu sein. Ich kam gerade recht um die eigenen Lasersysteme zu testen. Es gab zwei, den 500kW Rubinlaser, der seinen Strahl über mehrere Stunden aufrecht erhalten konnte. Der sollte dem Gegner langsam mürbe Machen, alleine durch seine Hitzeentwicklung im Brennfleck mit fast 15000°C im inneren Kreis. Bei einer Entfernung von 200km hat der Punkt nur einen Durchmesser von drei Millimetern. Die Röntgenlaser waren da schon ein anderes Kaliber, allerdings hatten wir nur 400 Schuss an Bord, da für jeden Schuss eine kleine Atomexplosion gebraucht wurde. Olivia nahm den Test so ernst, dass sie sogar eine der Mini-Atombomben nutzte. Als letztes waren unsere Railkanonen dran. Das war auch der Grund, warum Olivia mich dabei haben wollte. Die Läufe waren Nanotechnik- Wunderwerke. Die ultrastarken Magnetfelder hatten nur einen horizontalen Durchmesser von acht µ. So konnten Geschosse mit dem Gewicht von zehn Kilogramm auf eine Austrittsgeschwindigkeit von 61740 km/h beschleunigt werden, so dass sich ein Aufschlaggewicht von über 170 Tonnen entwickelte. Die Geschosse sind einfache Doppelkegel mit einer Länge von fast einem Meter und einem Durchmesser von fünf Zentimetern, das waren böse Speere. Da sie ...
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