1. Mitsuki 7v8


    Datum: 12.02.2019, Kategorien: Lesben Sex Autor: bynachtaktiv, Quelle: Literotica

    === Vorwort _ Es ist an der Zeit, meinen Nachlaß zu ordnen. Aus den verschiedensten Gründen standen meine Geschichten auf unterschiedlichen Seiten mit wechselnden Pseudonymen. Nun möchte ich die Arbeit von Jahren bündeln. Eine Nachbearbeitung findet nur rudimentär statt. Alle Personen in dieser Geschichte sind über 18 Jahre alt. Erstveröffentlichung zwischen 2005 und 2008. === Mitsuki - Schmerzhafte Tradition.doc Seit drei Wochen benahm sich Sakura höchst merkwürdig. Sie vermied es, sich vor ihrer Mitbewohnerin auszuziehen, sie lief nicht mehr, wie sie es sonst so gerne tat, nackt durch die Wohnung, im Bad schloss sie die Tür hinter sich zu, und wenn sie auf ihr Verhalten angesprochen wurde, tat sie so, als ob sie nicht verstehen würde, was Mitsuki eigentlich von ihr wolle. Es wäre doch alles in Ordnung. Nichts ist in Ordnung, dachte Mitsuki, wenn sie wieder einmal mit leeren Worthülsen abgespeist wurde. Normalerweise waren sie nach den Vorlesungen nach Hause gefahren, hatten zusammen gelernt und dann den Abend gemeinsam, oder mit Jolanda und Carola verbracht. In der letzten Zeit aber kam Sakura mit immer neuen Ausreden daher, um ihr Verschwinden am Nachmittag zu erklären. Für Mitsuki stand inzwischen fest, dass Sakura eine Affäre hatte. Einen Kerl, oder eine andere Frau, der Gedanke daran fraß sich jeden Tag ein Stückchen tiefer in Mitsuki hinein und ihre Gefühle schwankten zwischen Eifersucht und tiefer Traurigkeit. Sakura, darauf angesprochen, wies das natürlich weit von ...
     sich. Es gäbe eine ganz einfach, und bei weitem harmlosere Erklärung für ihr Verhalten, aber sie dürfe darüber nicht sprechen. Eine Wahrheit, mit der Mitsuki nichts anfangen konnte, und die ihren Argwohn nur noch mehr schürte. Und dann kam der Tag, an dem es Mitsuki wissen wollte. Sie würde ihrer Freundin folgen, sie des Fremdgehens überführen und anschließend hochkant aus der Wohnung werfen! Mitsuki folgte dem Taxi, in das Sakura gestiegen war, mit vorsichtigem Abstand. Die Fahrt führte sie in ein Villenviertel am anderen Ende der Stadt, und als das Taxi am Straßenrand anhielt, parkte Mitsuki mit hundert Meter Abstand auf der anderen Seite. Sie wartete, bis ihre Freundin auf dem Grundstück verschwand, stieg aus, verriegelte den Wagen und ging auf das Haus zu, in dem Sakura verschwunden war. Die Grünanlagen machten einen etwas heruntergekommenen Eindruck, links und recht des Weges standen auf stämmigen Säulen Steinfiguren, die der japanischen Mythologie entstammten, und der wilde Wein, der an dem Außenmauern rankte, verlieh dem Haus etwas Geheimnisvolles. Sakura war weit und breit nicht zu sehen, und Mitsuki überlegte sich ihr weiteres Vorgehen. Im Schutz hoher Büsche ging sie um das Haus herum und wunderte sich, dass selbst auf der Rückseite überall die Fensterläden geschlossen waren. Sie wollte schon den Rückzug antreten, als sie aus einem der Kellerfenster einen schwachen Lichtschein bemerkte. Vorsichtig schlich sie sich heran, schob die Zweige lautlos zur Seite und hockte ...
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