1. Nach Zwölf


    Datum: 11.01.2019, Kategorien: CMNF, Autor: Claudia, Quelle: Schambereich

    Nicole war immer noch etwa verwirrt. Ihre Kollegin hinter der Kasse masturbierte ein wenig, als wäre es das Normalste auf der Welt. Andererseits, hier gab es ja eigentlich nichts zu tun – welche Frau würde schon Mascara kaufen? Naja, heute Vormittag waren noch einige Kundinnen hier und hatten noch ganz anderen Schwachsinn mitgenommen… Sie begann, sich auch ein wenig ihrer Klit zu widmen, als ihr Blick auf die herumgestreuten Kleidungsstücke fiel. Diesen Unrat konnte sie hier nicht herumliegen lassen, wenn die Chefin das sehen würde. Wenige Minuten später waren die Überbleibsel aus dem barbarischen Zeitalter der Damenmode in der großen Mülltonne im Hof verschwunden. Es war herrlich, im ganzen Einkaufszentrum war keine einzige bekleidete Frau mehr zu sehen, es wimmelte von wippenden Brüsten in den unterschiedlichsten Formen und noch sah man auch die zahlreichen Intimfrisuren von Wildwuchs bis zum Landestreifen, die meisten waren jedoch wie Nicole auch völlig blank. Daß so eine Geschmacksverirrung bis vorhin noch völlig normal war, verursachte in Nicole eine leichte Übelkeit. Nein, diese Übelkeit kam eher von diesem ekelhaften vibrierenden Summton. Anscheinend machten ihr ihre Ohren wieder zu schaffen, seit einem kleinen Unfall vor zwei Jahren war sie für bestimmte Frequenzen faktisch taub. Als sie auf dem Weg zurück in ihre Abteilung nahm sie den Weg durch die Modegalerie, und hier traf sie ein regelrechter Faustschlag ins Gesicht. Waren denn auf einmal alle Wahnsinnig ...
    geworden, sie selbst mit eingeschlossen? Die Verkäuferinnen gaben sich jedenfalls nackt am Boden wilden lesbischen Spielen hin, unter dem Beifall zahlreicher männlicher Kunden. Seltsamerweise hatten sich die Männer nichteinmal ausgezogen, während nahezu jegliche Frau mit der Kleidung auch die Zivilisation abgelegt hatte. Was in Dreiteufelsnamen hatte sie (und alle anderen) denn vorhin nur geritten, plötzlich auf natur pur zu machen? Ihr wurde abwechselnd heiß und kalt – hier passierte auf jeden Fall etwas unheimliches. Sie überlegte kurz, ob sie sich schnell eine Jeans und einen Pulli überziehen sollte, dachte dann aber, dass es wohl besser wäre, vorerst nicht aufzufallen. Erstmal zurück in die Abteilung! „Sag mal, warum hast du dich heute Mittag ausgezogen?“ Nicoles Kollegin Mandy unterbrach die ausgedehnte Massage ihrer feuchten Muschi und schaute verdutzt. „Naja, weil es einfach richtig ist, nackt zu sein, oder?“ – „Ach ja, und warum warst du dann nicht schon immer nackt?“ – „Hab mich halt vorher nicht getraut. Aber ich habs einfach nicht mehr ausgehalten in diesen ekelhaften Textilfetzen. Mich kriegt jedenfalls niemand mehr dazu, so was noch mal anzuziehen – oder mich zu rasieren. Schau dir nur mal meine Achseln an, ist doch furchtbar so ohne Haare…“ Nicole wäre, wenn die Situation nicht ernst gewesen wäre, beinahe zum Lachen zumute gewesen. Das war geradezu grotesk! Das komplette Mode- und Schönheitsempfinden hatte sich von jetzt auf nachher um 180 Grad gedreht. Sie selbst hatte ...
«123»