1. Das Bankett


    Datum: 01.11.2018, Kategorien: CMNF, Autor: Romanowsky, Quelle: Schambereich

    Das Wasser tat ihrem verspannten Körper gut. Sie spürte geradezu, wie der heiße Strahl aus dem Schlauch auch ihre Hemmungen und ihre Unsicherheit wegspülten, die sie in der letzten Stunde beschlichen hatten. Auf was hatte sie sich da eingelassen? Alles nur, um ein paar Euros nebenher zu verdienen? ....... Vor einer Woche hatte alles so harmlos angefangen. Samstagfrüh war sie über die eher unscheinbare Kleinanzeige gestolpert, in der jungen Damen für eine leichte Tätigkeit eine sehr gute Bezahlung versprochen wurde. Zunächst wollte sie einfach weiterblättern. Aber Ihr Blick schweifte zurück zu der Anzeige. Was könnte sich dahinter verbergen. Leicht verdientes Geld? Gibt es solche Jobs wirklich, oder ist da ein Haken daran? In der Anzeige gab es keine weiteren Hinweise auf die Art der Tätigkeit, nur eine Telefonnummer, unter der nähere Informationen zu erfragen wären. Was konnte sie verlieren? Sie konnte den Kontakt jederzeit abbrechen und auflegen. Sie wählte und am anderen Ende der Leitung meldete sich eine angenehme weibliche Stimme. So erfuhr Sandra, dass es sich bei dem Inserenten um eine bekannte Eventagentur handelte, die für eine Veranstaltung, an der lokale, aber auch bundesweit bekannte Manager und Größen aus Wirtschaft und Politik teilnähmen, junge Damen suchte. Der Job habe nichts mit Prostitution oder sonstigen zwielichtigen Machenschaften zu tun, wurde Sandra beruhigt, als sie der freundlichen Stimme ihre Bedenken mitteilte. Es handele sich vielmehr um eine ... Tätigkeit in der Gastronomie. Mehr war über den geheimnisvollen Job von der Frau am anderen Ende der Leitung nicht zu erfahren. Da Sandras Neugier geweckt war, vereinbarte sie einen Vorstellungstermin bei der Eventagentur. .......„Hallo, sind sie bald fertig, die Zeit drängt. Wir haben noch eine Menge vorzubereiten“, wurde Sandra aus ihren Gedanken gerissen. Jemand klopfte dabei energisch von außen an die Tür. „Ja, ich bin gleich soweit“, ich muss mich nur noch abtrocknen“, versuchte sie den ungeduldigen Klopfer zu beschwichtigen. Sandra wusste genau, dass alles Verzögern nichts half. Sie hatte sich darauf eingelassen, sie musste da jetzt durch. Da gab es kein Zurück mehr. Ihre Gedanken schweiften wieder ab...... . In der Eventagentur Marcella saß Sandra in einem Besucherzimmer zusammen mit zwei anderen Frauen, die sich offensichtlich um den gleichen Job bemühten. Die Eine, eine dunkelhaarige etwas unterkühlt wirkende 30-jährige mit üppiger Oberweite würdigte Sandra keines Blickes. Sie sah einfach durch sie hindurch. Die zweite Kandidatin, eine flachbrüstige Blondine, war wohl etwas jünger als sie selbst. Sandra schätzte sie auf höchstens Zwanzig. Das Mädchen wirkte wie eines dieser abgemagerten 0-size Models, die einen aus den gängigen Modezeitschriften mit ihren leeren Blicken anstarrten. „Frau Becker bitte“, ertönte eine tiefe Männerstimme von der Tür, die sich gerade einen Spalt geöffnet hatte. Sandra sprang auf und trat über die Schwelle in den Nebenraum. Dort wurde sie von ...
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